Lernen – Kontext und Biografie

Empirische Zugänge

Eine kritisch-pragmatistische Theorie eröffnet eine neue Sichtweise auf das breit diskutierte Thema Lernen: Wann wird Lernen für die Lernenden selbst wichtig?

Welche Bedeutsamkeit weisen die Lernenden einer Thematik für sich selbst und der daraus resultierenden möglichen erweiterten Handlungsfähigkeit zu? Im Unterschied zur vorherrschenden wissenschaftlichen Perspektive, die nach Bedingungen und Ursachen des Lernens sucht, wird in diesem Buch die Fragerichtung umgekehrt und auf Begründungen durch die Lernenden selbst gerichtet. Anhand empirischer Untersuchungen in Lernwerkstätten geraten dadurch auch Handlungsstrategien bei Lernwiderständen, Lernvermeiden bzw. Nicht-Lernen in den Blick.

29,99 € *

2015-04-29, 182 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3095-4

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Peter Faulstich (verst.)

Peter Faulstich (1946-2016), Universität Hamburg, Deutschland

Rosa Bracker

Rosa Bracker, Universität Hamburg, Deutschland

... mit Peter Faulstich

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Endlich haben wir es geschafft, anspruchsvolle Theorie mit stützender Empirie zu verbinden. Damit ist eine Lücke geschlossen, welche bisher den Übergang von Theorie zur Praxis verhindert hat.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Der Text öffnet den Horizont sowohl für weitere empirische Forschung als auch für einen reflexiven Umgang mit Lernproblemen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Zunehmend verlässt die bildungswissenschaftliche Lern- und Lehrforschung die Beschränktheit verhaltenswissenschaftlicher Instruktionskonzepte und begreift Lernen als Form menschlichen Handelns. Auch die methodische Engführung auf kognitive Aspekte des Lernens wird aufgebrochen durch einen ästhetisch orientierten Zugang zur Erfahrung.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Leonjew, Wygotski und Holzkamp. Leider alle schon gestorben.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Ausgehend von einer kritisch-pragmatistischen Lerntheorie wird eine neue empirische Sichtweise eröffnet: Wann wird Lernen für die Lernenden selbst wichtig und welche Bedeutsamkeit weisen die Lernenden dem Lernen für sich selbst zu?

»Ein Plädoyer, die komplexen Dimensionen des Lernens genauer begreifen zu wollen.«
Jörg Schlömerkemper, Pädagogik, 11 (2015)
»Der Forschungsbericht macht deutlich, welche existentielle, individuelle und kollektive Bedeutung eine (arrangierte) motivierende, helfende und stützende Pädagogik beim lebenslangen Erwachsenenlernen haben kann.«
Jos Schnurer, www.socialnet.de, 21.10.2015
Besprochen in:
Fachportal Pädagogik, 4 (2015)
Buchtitel
Lernen – Kontext und Biografie Empirische Zugänge
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
182
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3095-4
DOI
10.14361/9783839430958
Warengruppe
1571
BIC-Code
JNA
BISAC-Code
EDU040000 EDU036000
THEMA-Code
JNA
Erscheinungsdatum
2015-04-29
Auflage
1
Themen
Bildung
Adressaten
Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Psychologie, Soziologie sowie Dozent_innen in der Bildungsarbeit
Schlagworte
Lernen, Erwachsene, Empirische Methoden, Biographie, Bildung, Bildungstheorie, Bildungsforschung, Bildungsgeschichte, Pädagogik

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