Bewusst im Paradies: Kitsch und Reflexivität

Im Gegensatz zu Kunst gilt Kitsch als aufdringlich und wenig reflexiv. Doch ist diese Entgegensetzung nicht zu einfach gedacht? Könnte es nicht zahlreiche Zwischenstufen der Reflexivität geben? Thomas Küpper geht diesen Fragen nach und diskutiert dazu verschiedene Positionen aus Literatur, Philosophie, Film und Fernsehen, von Walter Benjamin bis André Rieu. Dabei zeigt er auf, dass Kitsch bestimmte Formen von Reflexivität braucht, um dem Publikum heile Welten, große Gefühle und kleine Fluchten bieten zu können: Wie beim Fiktionspakt im Sinne von Samuel Taylor Coleridge geht das Publikum einen Pakt mit dem Kitsch ein.

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18. Mai 2022, 338 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3119-7

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Thomas Küpper

Thomas Küpper, Universität Duisburg-Essen, Deutschland

Autor*in(nen)
Thomas Küpper
Buchtitel
Bewusst im Paradies: Kitsch und Reflexivität
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
338
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 1 SW-Abbildung, 9 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-3119-7
DOI
10.14361/9783839431191
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC JFD
BISAC-Code
SOC022000 SOC052000
THEMA-Code
JBCC JBCT
Erscheinungsdatum
18. Mai 2022
Auflage
1
Themen
Kultur, Medien
Adressaten
Literaturwissenschaft, Philosophie, Ästhetik, Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft
Schlagworte
Ästhetik, Populärkultur, Kitsch, Kunst, Camp, Massenkultur, Walter Benjamin, Ernst Bloch, Hedwig Courths-Mahler, Theodor Fontane, Kultur, Medien, Cultural Studies, Medienästhetik, Kulturtheorie, Kultursoziologie, Kulturwissenschaft

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