Über den Clown

Künstlerische und theoretische Perspektiven

Wir stellen uns den Clown zumeist als Zirkusclown mit roter Kugelnase vor, der »kleinsten Maske der Welt«. Die Geschichte der Clown-Figur reicht indes viel weiter zurück als die der im 18. Jahrhundert entstandenen Zirkusse. Sie ist Ausdruck einer komplexen Verflechtung sozialpolitischer, theatergeschichtlicher, körper- und genderbezogener Diskurse. Die Beiträger_innen des Bandes, darunter international bekannte Clowns (Leo Bassi, Dimitri, Oleg Popow u.a.), präsentieren einerseits zeitgenössische künstlerische Positionen zum Clown als »Spielform«, andererseits theoretische Perspektiven unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen.

Bisher von der Forschung vernachlässigt, erweist sich der Clown als paradigmatische Figur der Kulturgeschichte.

29,99 € *

2016-04-06, 284 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3169-2

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Richard Weihe

Richard Weihe, Accademia Teatro Dimitri/SUPSI, Verscio, Schweiz

... mit Richard Weihe

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Die Figur des Clowns hat noch nicht die ihr gebührende Aufmerksamkeit in der kulturwissenschaftlichen Forschung erlangt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch verbindet künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven zum Clown. Aus dieser doppelten Sichtweise von Praktiker_innen und Theoretiker_innen entsteht ein vielschichtiges Bild des Clowns und verwandter Figuren. Dadurch werden

die spezifischen Veränderungen sichtbar, die der Clown in der Interpretation durch verschiedene Kunstbereiche und Medien erfahren hat.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Der Band soll dazu beitragen, dass der Clown und sein traditionelles künstlerisches Milieu, der Zirkus, endlich als ernstzunehmende Forschungsgegenstände der Populär-Kulturwissenschaft wahrgenommen werden.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit zeitgenössischen Clowns, die nicht im Buch vertreten sind, mit Verhaltensforschern oder Philosophen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch versammelt künstlerische und theoretische Positionen zum Clown, um historische Entwicklungslinien aufzuzeigen und die Essenz dieser Kunstfigur zu bestimmen.

»Weil es diese Figur nicht nur theoretisch zu untersuchen gilt [...], sondern vielmehr der performative und körperliche Aspekt zentral für den Clown ist, kommen hier – und das ist erfrischend anders im Vergleich zu sonstigen Tagungsbänden – eine ganze Reihe von Clowns und eine Clownin selbst zu Wort, die aus ihrer privaten, persönlichen Perspektive erzählen, um sich so einem Phänomen zu nähern, das sich den Bestimmungen und Definitionen immer wieder entzieht.«
Margarete Fuchs, www.literaturkritik.de, 23.09.2016
»Ein außerordentlich interessantes Buch, das zur Auseinandersetzung mit der Clownfigur in ihren unterschiedlichen Formen einlädt.«
Gisela Winkler, Circus Zeitung, 5 (2016)
Besprochen in:
epd Filmdienst, 14 (2016), Thomas Brandlmeier
Tessiner Zeitung, 12.08.2012, Angelika Tauscher Tessiner Zeitung, 02.09.2012, Angelika Tauscher
Schultheater, 26 (2016), André Studt
MEDIENwissenschaft, 2 (2017), Ulrich Blanché
Autor_in(nen)
Richard Weihe (Hg.)
Buchtitel
Über den Clown Künstlerische und theoretische Perspektiven
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
284
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-3169-2
DOI
10.14361/9783839431696
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC AN DSB
BISAC-Code
SOC022000 PER011020 LIT000000
THEMA-Code
JBCC ATD DSB
Erscheinungsdatum
2016-04-06
Auflage
1
Themen
Kultur, Theater, Literatur
Adressaten
Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft, Filmwissenschaft, Kulturphilosophie sowie Theaterpraktiker_innen und die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Clown, Zirkus, Lachen, Maske, Körper, Kulturgeschichte, Leo Bassi, Kultur, Theater, Literatur, Cultural Studies, Theaterwissenschaft, Allgemeine Literaturwissenschaft, Film, Kulturwissenschaft

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