»Deeply Superficial«

Andy Warhols Amerika-Images der 1950er und 1960er als Kulturkritik

Anstatt die Verschränkung von Person und Werk, welche konsequent die künstlerische Arbeit von Andy Warhol prägt, im gängigen Kontext der Pop Art anzusiedeln, verortet Mélanie-Chantal Deiss sie im kulturellen Zusammenhang der Nachkriegszeit in Amerika. In Warhols Werk, das tendenziell als oberflächlich und ahistorisch eingestuft wird, zeichnen sich in dieser Perspektive unerwartet ernste Anliegen der 1950er und 1960er ab. Entlang von Warhols Bild-Serien entfalten sich aussagekräftige, teils ambivalente Erzählstränge zur Nachkriegszeit Amerikas, die ein konkreteres Bild als schriftliche Zeitdokumente vermitteln.

Warhols visualisierte Narration kulminiert schließlich in einer Kulturkritik, die Amerika nicht nur als Schauplatz der Bilder behandelt, sondern auch als Ort des Nachdenkens, des kulturellen Imaginären, an welchem die Kunst kritisch produktiv interveniert.

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2015-09-18, 332 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3172-2

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Mélanie-Chantal Deiss

Mélanie-Chantal Deiss, Universität Zürich, Schweiz

Autor_in(nen)
Mélanie-Chantal Deiss
Buchtitel
»Deeply Superficial« Andy Warhols Amerika-Images der 1950er und 1960er als Kulturkritik
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
332
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-3172-2
DOI
10.14361/9783839431726
Warengruppe
1583
BIC-Code
AC DSB
BISAC-Code
ART015020 LIT004020
THEMA-Code
AGA DSB
Erscheinungsdatum
2015-09-18
Auflage
1
Themen
Bild, Kulturgeschichte, Kunst, Amerika
Adressaten
Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Literaturwissenschaft, Filmwissenschaft, Kunstgeschichte, Philosophie, Psychologie, Ethik sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Andy Warhol, Pop Art, Amerika, Nachkriegszeit, Kunst, Kulturgeschichte, Amerikanische Kunst, Amerikanistik, Bildwissenschaft, Kunstwissenschaft

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