Alter(n) neu denken

Konzepte für eine neue Alter(n)skultur

Mit welchen Konzepten kann eine Gesellschaft der allmählichen Überalterung begegnen?

In diesem Band bieten verschiedene Disziplinen Anregungen für einen veränderten Umgang mit dem Alter(n) und die Überwindung von Stereotypen: Die Beiträge reflektieren literarische Altersbilder und Vorstellungen des Alter(n)s, entwerfen eine ethisch fundierte Alter(n)skultur, diskutieren die Umstrukturierung der Gesellschaft zu einer age-free-Partizipationsgesellschaft, erörtern Möglichkeiten zum bedarfsgerechten Nachwachsen von Expertenwissen in Unternehmen durch eine systematische Personalentwicklung und prüfen Weichenstellungen zur Veränderung der Bedingungen des heutigen Alterns.

24,99 € *

2015-09-03, 160 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3215-6

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Andrea von Hülsen-Esch

Andrea von Hülsen-Esch, Universität Düsseldorf, Deutschland

... mit Andrea von Hülsen-Esch

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

»Alter(n) neu denken« behandelt ein hochaktuelles Thema, dem sich unsere Gesellschaft nicht erst in einigen Jahren, sondern bereits heute stellen muss. Es geht darum, dass wir uns mit den Defiziten im Umgang mit dem Alter(n) auseinandersetzen und neue Wege jenseits der Versorgungs- und Pflegethematik beschreiten, die zu einem menschenwürdigeren Alter(n) führen. Aufgerufen dazu sind alle Menschen, nicht nur Politiker oder Institutionen, die mit alten Menschen zu tun haben.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Beiträge des Buches verhandeln das Thema aus den verschiedensten Perspektiven: Man erkennt, dass die Auseinandersetzung der Menschen mit dem Alter(n) vor fünfhundert Jahren ebenso unsere Sicht auf das Alter(n) geprägt hat wie die fesselnde Aufbereitung des Themas in der Literatur. Es geht um Einsichten und Einblicke in eine mögliche Kultur des Alter(n)s, um Konzepte für alternde Belegschaften in Unternehmen und um Vorschläge für mögliche Schritte zur Umsetzung neuer Konzepte.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die aktuellen Forschungsdebatten beziehen sich immer noch weitgehend auf die Pflege- und Versorgungsthematik, die naturgemäß offen zutage liegt. Vorausschauend müssen wir uns aber mit den Auswirkungen für unsere Gesellschaft, für die Unternehmen, für das Zusammenleben beschäftigen, müssen uns mit einer Umbewertung der Berufssparten auseinandersetzen und auch alten, nicht mehr mobilen Menschen Perspektiven für einen lebenswerten Lebensabend bieten. Deshalb ist dieses Buch höchst aktuell.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen Menschen unserer Gesellschaft, die Verantwortung tragen – vor allem Politikern, aber auch Ärzten, Unternehmern, Psychologen, Kulturschaffenden, Pflegedienstleistern, Krankenkassen, Wohlfahrtsverbänden, Architekten, Verkehrsplanern, Tourismusdienstleistern, Mobilitätsdienstleistern ...

5. Ihr Buch in einem Satz:

Neue Perspektiven für ein menschenwürdiges Alter(n) zu schaffen, ist eine Aufgabe, die alle Menschen einer Gesellschaft betrifft.

»Die Beiträge des Sammelbandes werden immer dann besonders lesenwert, wenn Versuche unternommen werden, Alter(n) zu theoretisieren und Anknüpfungspunkte an aktuelle theoretische Debatten in den Sozial- und Kulturwissenschaften herzustellen. Damit lösen sie nicht nur den Anspruch ein, Alter(n)skonzeptionen zu pluralisieren und ›neu zu denken‹, sondern ermöglichen gleichsam, Grenzen der theoretischen Anschlussfähigkeit auszuloten.«
Daniel Diegmann, Medien&Altern, 9 (2016)
»Als Ganzes bietet der Band gerade auch durch seine multidisziplinären und interkulturellen Zugriffe auf die Thematik wichtige Denkanstöße sowie konkrete Umsetzungsempfehlungen für eine verbesserte, stärker diversifizierte und partizipatorische Alter(n)skultur in den westlichen Industriegesellschaften.«
Anne-Julia Zwierlein, Jahrbuch für Literatur und Medizin, 8 (2016)
»Ein sehr interessantes Buch mit guten Ansätzen, Wege und Möglichkeiten für Entwicklungen und Veränderungen der Sichtweisen auf das Alter aufzuzeigen.«
Annette Alberer-Leinen, BDS-Newsletter, 39/1 (2016)
Besprochen in:
www.socialnet.de, 27.11.2015, Kurt Witterstätter
Autor_in(nen)
Andrea von Hülsen-Esch (Hg.)
Buchtitel
Alter(n) neu denken Konzepte für eine neue Alter(n)skultur
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
160
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3215-6
DOI
10.14361/9783839432150
Warengruppe
1728
BIC-Code
JFSP31 JFC
BISAC-Code
SOC013000 SOC022000
THEMA-Code
JBSP4 JBCC
Erscheinungsdatum
2015-09-03
Auflage
1
Themen
Kultur, Alter
Adressaten
Literaturwissenschaften, Kulturwissenschaften, Germanistik, Anglistik, Japanwissenschaften, Gerontologie, Medizingeschichte
Schlagworte
Altern, Gesellschaft, Kultur, Literatur, Japan, Demografischer Wandel, Überalterung der Gesellschaft, Alterskultur, Alter, Kultursoziologie, Cultural Studies, Kulturgeschichte, Kulturwissenschaft

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