Erwachsenenbildung als Diskurs

Eine wissenssoziologische Rekonstruktion

Wie funktioniert die Disziplin »Erwachsenenbildung«? Und wie konstituiert sie ihren Gegenstand?

Hannah Rosenberg rekonstruiert die Entstehung von »Erwachsenenbildung« im binnendisziplinären Diskurs über vier Dekaden, indem sie die bislang unabhängig voneinander existierenden Perspektiven der Wissenschafts- und der Diskursforschung systematisch miteinander verschränkt. Sie zeigt, wie durch Leerstellen und Wiederholungen Identitätsprobleme und Blockaden der Disziplin entstehen konnten. Zugleich verweist die Studie auf die Potenziale und damit auf Perspektiven für die weitere Reflexion und Entwicklung der Erwachsenenbildungswissenschaft.

34,99 € *

2015-09-22, 226 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3254-5

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Hannah Rosenberg

Hannah Rosenberg, Universität Koblenz-Landau, Deutschland

... mit Hannah Rosenberg

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Bislang widmeten sich die wenigen existierenden empirischen Studien zur Wissenschaftsforschung innerhalb der Erziehungswissenschaft bzw. der Erwachsenenbildung vornehmlich Themenkonjunkturen bzw. der Entwicklung der Fachdiskussion. Allerdings fehlen solche Arbeiten, die Aussagen darüber enthalten, wie disziplinär akzeptierte Wahrheit kontextualisiert wird, welchen Regeln und Strukturen diese Wahrheit zugrunde liegt. Mit dem Ansatz einer diskursanalytischen Wissenschaftsforschung schließt die vorliegende Studie diese Lücke.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch bietet nicht nur Einsichten in die Ordnung des Diskurses der Erwachsenenbildungswissenschaft, in seine Inhalte und Funktionsweisen, sondern zeigt über dieses diskursspezifische Sagbarkeitsfeld hinaus auch Ansätze für die produktive Weiterentwicklung der Disziplin Erwachsenenbildung auf, indem sie das vermeintlich Selbstverständliche, eingefahrene Denk- und Argumentationsmuster, infrage stellt und empirisch überprüft.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Studie leistet einen wichtigen Beitrag zur erziehungswissenschaftlichen Wissenschaftsgeschichte und zur sozialwissenschaftlichen Diskursforschung. Sie stellt ein theoretisch begründetes und empirisch fundiertes Beispiel für die konstitutive Verbindung von empirischer Wissenschafts- und Diskursforschung dar.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Reizvoll wäre zum einen ein Austausch mit Kolleg/-innen, die ähnlich gelagerte Studien in anderen disziplinären Kontexten durchgeführt haben, um die in der vorliegenden Studie erzielten Resultate in einen größeren sozialwissenschaftlichen Zusammenhang einordnen zu können. Zum anderen wäre eine Diskussion der Wirkungen und Effekte des untersuchten Diskurses auf professionelle und institutionelle Praktiken mit Berufspraktiker/-innen und Bildungspolitiker/-innen sicherlich sehr spannend.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Eine kritische Selbstbeobachtung der wissenschaftlichen Disziplin Erwachsenenbildung.

Besprochen in:

UniReport, 1 (2016)
Autor_in(nen)
Hannah Rosenberg
Buchtitel
Erwachsenenbildung als Diskurs Eine wissenssoziologische Rekonstruktion
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
226
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3254-5
DOI
Warengruppe
1572
BIC-Code
JNA JHB
BISAC-Code
EDU036000 SOC026000 EDU040000
THEMA-Code
JNA JHB
Erscheinungsdatum
2015-09-22
Auflage
1
Themen
Bildung
Adressaten
Erwachsenenbildung, Erziehungswissenschaft, Sozialwissenschaften, Interdisziplinäre Diskursforschung, Bildungspolitik
Schlagworte
Erwachsenenbildung, Erwachsenenbildungswissenschaft, Wissenschaftsforschung, Diskursforschung, Diskursanalyse, Erziehungswissenschaft, Bildung, Bildungsforschung, Wissenssoziologie, Bildungssoziologie, Bildungstheorie, Pädagogik

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