Re-Writing Avantgarde: Fortschritt, Utopie, Kollektiv und Partizipation in der Performance-Kunst

Ist die historische Avantgarde noch zu retten? Trotz der historischen Distanz und ihres vermeintlichen Endes nimmt Pamela Geldmacher die Spuren der Avantgarde erneut auf. Fortschritt, Utopie, Kollektiv und Partizipation werden dabei als zentrale Parameter der klassischen Avantgarde herausgearbeitet und in ihrer Relevanz für zeitgenössische Performance-Kollektive nachgewiesen. So wird eine Reformulierung der Avantgarde entworfen, die sich im Vollzug ästhetischer Prozessualität realisiert.

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2015-11-02, 376 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3265-1

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Pamela Geldmacher

Pamela Geldmacher, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland

... mit Pamela Geldmacher

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Zu den historischen Avantgarden ist im Grunde schon alles gesagt – und auch zu ihrem Ende. Mit Fortschritt, Utopie, Kollektiv und Partizipation rücken in diesem Buch jedoch zentrale Parameter der Avantgarden in den Blick, die bislang in diesem Zusammenhang unbeachtet geblieben sind. Und das, obwohl ihre Relevanz für heutige ästhetische Phänomene unbestritten ist. Das Buch überwindet darob die historische Distanz und sucht die Weiterschreibung der Avantgarden in der Performativität des Scheiterns selbst.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Um die Wirkmächtigkeit einer solchen ›gescheiterten‹ Avantgarde im 21. Jahrhundert zu überprüfen, knüpft die historische Rückschau in diesem Buch unmittelbar an das performative Tun der Gegenwart. Die einzelnen avantgardistischen Bewegungen werden damit also nicht im Zuge einer chronologischen Abhandlung entfaltet, sondern mit besagten inhaltlichen Feldern konfrontiert, die das und die Arbeiten der Avantgarde-Künstler maßgeblich mitbestimmt haben.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Gerade weil der Avantgarde-Begriff inflationär genutzt wird und vielfach ›ausgereizt‹ zu sein scheint, ist eine begriffliche Konturierung notwendig. Diese betrifft nicht nur die Avantgarde selbst, sondern auch den Fortschritt, die Utopie, das Kollektiv und die Partizipation. Eine solche terminologische Tiefenschärfung wird neben der historischen Verknüpfung und dem Einbezug performativer Arbeiten zum essentiellen Instrument dieses Buchs, um den Status Quo der Avantgarde überprüfen zu können.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Richard Huelsenbeck & Kurt Schwitters, André Breton & Georges Bataille, Filippo Tommaso Marinetti & Wolf Vostell – in einer gemeinsamen Diskussion.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch reanimiert die totgeglaubte Avantgarde mit Hilfe der Parameter Fortschritt, Utopie, Kollektiv und Partizipation.

»Die vorgelegte Studie ist ausführlich und exzellent recherchiert und verarbeitet kritisch ein breites Spektrum einschlägiger Forschungsliteratur weit über die kunstgeschichtliche Thematik des Buches hinaus.«
Magdalena Fürnkranz, [rezens.tfm], 31.05.2017
»Ein intelligenter Beitrag zur Performanceforschung.«
sehepunkte, 17/2 (2017)
Besprochen in:
MEDIENwissenschaft, 2 (2016), Walter Fähnders
Autor_in(nen)
Pamela Geldmacher
Buchtitel
Re-Writing Avantgarde: Fortschritt, Utopie, Kollektiv und Partizipation in der Performance-Kunst
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
376
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-3265-1
DOI
10.14361/9783839432655
Warengruppe
1582
BIC-Code
ACX AN
BISAC-Code
ART015110 PER011020
THEMA-Code
AGA ATD
Erscheinungsdatum
2015-11-02
Auflage
1
Themen
Theater, Kunst
Adressaten
Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Sozialwissenschaft, Philosophie sowie Künstler_innen und die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Avantgarde, Performance, Fortschritt, Utopie, Kollektiv, Partizipation, Kunst, Theater, Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, Theatergeschichte, Kulturgeschichte, Kunstwissenschaft

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