Performance und Praxis

Praxeologische Erkundungen in Tanz, Theater, Sport und Alltag

»Performance« und »Praxis« sind spätestens seit dem practice turn und dem performative turn zentrale Konzepte und Theoriefelder der Kultur- und Sozialwissenschaften. Die in diesem interdisziplinären Sammelband gebündelten Texte betrachten »Performance« und »Praxis« in ihrem Zusammenspiel und untersuchen die Relevanz des Performativen an Phänomenen aus Tanz, Theater, Sport und Alltag. Im Fokus stehen vier Spannungsfelder: Routine und Instabilität, Normativität und Entgrenzung, Transformation und Beständigkeit, Politisches und Ästhetisches.

Mit Beiträgen u.a. von Thomas Alkemeyer, Sabine Huschka, Gabriele Klein, Sibylle Peters, Larissa Schindler und Ana Vujanovic.

29,99 € *

2017-01-06, 366 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3287-3

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Gabriele Klein

Gabriele Klein, Universität Hamburg, Deutschland

Hanna Katharina Göbel

Hanna Katharina Göbel, Universität Hamburg, Deutschland

... mit den Herausgeberinnen

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Seit dem practice und dem performative turn sind »Performance« und »Praxis« gängige Konzepte und interdisziplinäre Theoriefelder in den Sozial- wie Kulturwissenschaften. Die von uns entwickelte These in diesem Buch ist, dass das Performative das verbindende Element ist, das in beiden Feldern betont und unterschiedlich bearbeitet wird, bislang jedoch nicht diskutiert wurde.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Erstmalig werden hier Positionen der Performanceforschung mit Ansätzen der Praxistheorien systematisch zusammengeführt und anhand zentraler Konzepte beider Felder in verschiedene Spannungsverhältnisse überführt. Zudem werden in den unterschiedlichen Beiträgen aus Tanz, Theater, Sport und Alltag vielfältige Begriffe von »Performance« und »Praxis« entwickelt, die das existierende theoretische Vokabular weiterführen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Für die Performancetheorien ist eine differenzierte Durchleuchtung des Begriffs der Praxis weiterführend. Insbesondere die soziologischen Praxistheorien werden durch die Performanceforschungen hinsichtlich der performativen Kulturalisierungsprozesse von Praxis sowie den Forschungsperspektiven zwischen Kunst und Wissenschaft bereichert.

Das Performative ist darüber hinaus nicht nur in den hier untersuchten Phänomenbereichen evident, sondern ein sozialtheoretisch relevanter Aspekt für sozial- und kulturwissenschaftliche Forschungen in Wirtschaft, Politik und Medienkultur. Insofern will dieses Buch auch die dortigen Debatten mit grundlagentheoretischen Überlegungen bereichern.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen Interessierten der Schnittstelle von Kunst und Sozialtheorien: Forscher_innen aus Tanz- und Theaterwissenschaft und den Performance Studies, Expert_innen der szenischen Künste, dem interdisziplinären Feld der Praxistheoretiker_innen sowie allen Alltagsexpert_innen, die sich fragen, was performative Vollzüge sind und wie sie die Welt verändern.

5. Ihr Buch in einem Satz:

»Performance« und »Praxis« werden hier über das Performative in einen Dialog gebracht.

Autor_in(nen)
Gabriele Klein / Hanna Katharina Göbel (Hg.)
Buchtitel
Performance und Praxis Praxeologische Erkundungen in Tanz, Theater, Sport und Alltag
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
366
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3287-3
DOI
10.14361/9783839432877
Warengruppe
1729
BIC-Code
JHB ABA JHBA
BISAC-Code
SOC026000 ART009000 SOC022000
THEMA-Code
JHB ABA JHBA
Erscheinungsdatum
2017-01-06
Auflage
1
Themen
Sozialität, Kunst
Adressaten
Soziologie, Kulturwissenschaft, Anthropologie, Theater- und Tanzwissenschaft, Performance Studies, Medienwissenschaft
Schlagworte
Performance, Practice Turn, Performative Künste, Praxis, Künstlerische Forschung, Praxistheorie, Ethnografie, Kunst, Sozialität, Kunstsoziologie, Soziologische Theorie, Körper, Tanz, Soziologie

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