Mobilität 2030

Zukunftsszenarien für eine alternde Gesellschaft

Wie werden ältere Menschen mit den künftigen Anforderungen im Straßenverkehr zurechtkommen? Mobilitätskultur in einer modernen demokratischen Gesellschaft sollte darauf ausgerichtet sein, allen »Betroffenen« – ungeachtet ihres Alters – gleich(bleibend)e und altersangemessene Mobilitätschancen auch im Sinne einer größtmöglichen Autonomie zu ermöglichen.

Diesem Anspruch folgend, stellt die Studie interdisziplinäre Verkehrs- und Mobilitätsszenarien für das Jahr 2030 vor. Sie unterbreitet adäquate Vorschläge zur bedürfnisgerechten Gestaltung sowie zukunftsorientierten Planung und Steuerung von Mobilitätsoptionen und zur Verkehrssicherheit, die zusammen mit Expert_innen unterschiedlicher Disziplinen sowie in Diskussionsveranstaltungen vor dem Hintergrund einer repräsentativen Umfrage unter »Babyboomern« entwickelt wurden.

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2016-10-20, 228 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3305-4

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Nicolas Haverkamp

Nicolas Haverkamp, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Deutschland

Georg Rudinger

Georg Rudinger, Zentrum für Alternskulturen (ZAK), Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Deutschland

... mit Nicolas Haverkamp und Georg Rudinger

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Das Jahr 2030 ist bei sämtlichen Prognosen in aller Munde, da die Babyboomer-Generation bis dahin das Rentenalter erreicht haben wird. Gerade für die Mobilität der Zukunft ist es somit ein Schlüsseldatum.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Durch transdisziplinäre und partizipative Vorgehensweise können die Herausforderungen bewältigt werden, vor die uns der demographische Wandel auch bei der Mobilität stellt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Mobilität ist ein wesentliches Grundelement für Zufriedenheit, Lebensqualität und soziale Teilhabe auch und gerade im Alter; sie sollte daher allen Bürger_innen – ungeachtet ihres Alters – ermöglicht werden!

Aber: Mobilität um jeden ökonomischen, ökologischen oder auch ethischen Preis? Ist Elektromobilität so nachhaltig, wie immer propagiert? Löst autonomes Fahren alle Sicherheitsprobleme?

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Eine Gesprächsrunde mit Aldous Huxley, H. G. Wells und Eric Arthur Blair wäre vermutlich vielversprechend ...

5. Ihr Buch in einem Satz:

Experten und Betroffene wagen gemeinsam einen Blick in die Zukunft und kommen zu dem Schluss: Mobilität ist nicht alles – aber ohne Mobilität ist in den Gesellschaften der Zukunft alles nichts.

Besprochen in:
hitech, 3 (2017)
Buchtitel
Mobilität 2030 Zukunftsszenarien für eine alternde Gesellschaft
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
228
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-3305-4
DOI
Warengruppe
1728
BIC-Code
JFSP31
BISAC-Code
SOC013000
THEMA-Code
JBSP4
Erscheinungsdatum
2016-10-20
Auflage
1
Themen
Alter
Adressaten
Psychologie, Soziologie, Sozialarbeit, Verkehrsforschung sowie Entscheider_innen in Politik und Gesellschaft
Schlagworte
Mobilität, Altern, Demographie, Zukunft, Szenarien, Alter, Gerontologie, Stadtentwicklung, Kulturwissenschaft, Soziologie

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