Frauen in Duisburg-Marxloh

Eine ethnographische Studie über die Bewohnerinnen eines deutschen »Problemviertels«

Die hohe Hausfrauenquote und der geringe Bildungsgrad von Frauen, die in Stadtteilen mit hohem Zuwandereranteil leben, werden häufig als ein besonderes Problem der Gesellschaft betrachtet. Was quantitative Studien bereits seit geraumer Zeit zeigen, ist jedoch bislang nur am Rande mittels qualitativer Methoden und mit Fokus auf die persönlichen Sichtweisen der Frauen untersucht worden.

Anna Caroline Cösters Studie setzt an dieser Leerstelle an und bietet detaillierte Einblicke in die subjektiven Perspektiven der weiblichen Bevölkerung eines solchen Stadtteils. Sie macht so eine Vielfalt an Lebensgeschichten zugänglich und leistet damit einen differenzierten Beitrag zur Benennung von frauenspezifischen Problemen – aber auch Potenzialen – in Zuwandererstadtteilen.

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2015-12-14, 446 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3381-8

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Anna Caroline Cöster

Anna Caroline Cöster, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder), Deutschland

... mit Anna Caroline Cöster

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Weil es bislang noch keine Studie gibt, die sich dezidiert mit dem Alltagsleben von Frauen in sogenannten ›Problemvierteln‹ auseinandersetzt – wir uns damit jedoch unbedingt beschäftigen sollten.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es liefert eine Innensicht in den Lebensalltag von Frauen, die in einem Stadtteil leben, der aufgrund hoher Zuwanderungsraten und einer großen Anzahl an Sozialhilfeempfängern als Problem gilt. Es geht erstmals um Frauen sowohl aus unterschiedlichen sozialen Milieus als auch mit und ohne Migrationshintergrund. In der Behandlung dieser Verflechtung ist die Studie ein Novum.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Es gibt diverse quantitative Studien über sogenannte ›Problemviertel‹, aber nur wenige, die sich mit der Innensicht seiner Stadtteilbewohner beschäftigen – und meines Wissens bislang noch keine, die den Fokus auf Frauen legt. Hier schließt die Studie eine wichtige Lücke.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Natürlich mit Stadtforschern, um selbst neue Impulse zu bekommen. Impulse geben könnte die Studie aber sicherlich auch manch einem Politiker.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Die Studie vermittelt wichtige Einblicke in die Lebenssituationen unterschiedlichster Frauen in einem sogenannten ›Problemviertel‹.

»In Anbetracht der aktuellen Zuwanderung ein Buch, das einen detaillierten Einblick in die Integrationsthematik bietet.«
Newsletter der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, 4 (2016)
»[Die] Beobachtungen sind ein wichtiger Beitrag zu dem Versuch, möglichst realitätsnah zu verstehen, welche Themen, Ressourcen, Hindernisse, Strukturen und Denkmuster hier eine Rolle spielen.«
Antja Schrupp, http://www.bzw-weiterdenken.de, 06.02.2015
Besprochen in:

IDA NRW, 1 (2016)
Autor_in(nen)
Anna Caroline Cöster
Buchtitel
Frauen in Duisburg-Marxloh Eine ethnographische Studie über die Bewohnerinnen eines deutschen »Problemviertels«
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
446
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-3381-8
DOI
Warengruppe
1753
BIC-Code
JHMC JFSJ JFSG
BISAC-Code
SOC002010 SOC032000 SOC026030
THEMA-Code
JHMC JBSF JBSD
Erscheinungsdatum
2015-12-14
Auflage
1
Themen
Stadt, Geschlecht
Adressaten
Sozialwissenschaften, Soziologie, Europäische Ethnologie/Volkskunde, Geschlechterforschung/Gender Studies, Geographie, Ethnographie
Schlagworte
Frauen, Ethnizität, Migration, Integration, Stadt, Segregation, Problemviertel, Lebensgeschichten, Duisburg-Marxloh, Gender, Kulturanthropologie, Gender Studies, Urban Studies, Raum

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