Der Geschmack der Kraft

Zur Performativität des künstlerischen Schaffens

Was, wenn die Idee einer Wirkung des Ästhetischen nicht »Ergebnis«, sondern konstitutive Voraussetzung der künstlerischen Praxis ist? Auf ungewöhnliche Weise vereint Monika Roscher Ansätze aus Sportwissenschaft, Philosophie, Kunstwissenschaft und Gender Studies, um die Performativität des künstlerischen Schaffens zu beleuchten. Die Studie, deren philosophische Grundlage in der anthropologischen Genealogie der Ästhetik nach Johann Gottfried Herder sowie in der Idee des Dionysischen in der Kunst nach Friedrich Nietzsche zu suchen ist, zeigt: Einen Geschmack der Kraft zu bilden, könnte die verlorene Kraft der Kunst zurückbringen.

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2016-04-12, 212 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3392-4

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Monika Roscher

Monika Roscher, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland

... mit Monika Roscher

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Der ästhetische Genuss scheint mir eine herausragende Form des Glücks zu sein. Das Rätsel um das Entfachen der Lust in der Begegnung mit Kunst erfährt in den nachdisziplinären philosophischen Debatten eine Art Wiedergeburt. Das Verdrängen des ästhetischen Geschmacks durch den des Konsums verlangt nach einer Entdeckung der Autonomie des Selbst im Urteil über das eigene Verlangen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Grenzen werden überschritten, doch nicht moralisch gesehen. Vielmehr soll im strengen Sinne Nietzsches eine Skizze jenseits des Moralischen die Bedingungen einer Inszenierung des Dramatischen in Kunst und Leben und den Formen des Übergangs aufdecken. Und letztlich stellt sich damit die Frage nach der Möglichkeit der Produktion von Präsenz.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Wenngleich sich der Begriff der Kraft in den Diskussionen der Philosophie bereits etabliert zu haben scheint, so steht doch in den Künsten eine stringente Strukturanalyse des ekstatischen Genusses ebenso aus, wie eine konsequente Praxis des Philosophierens.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Peter Sloterdijk.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Es ist die unmögliche Möglichkeit einer Suche nach der Produktion des ästhetischen Verlangens, dem rauschhaften Genuss der Kraft.

Autor_in(nen)
Monika Roscher
Buchtitel
Der Geschmack der Kraft Zur Performativität des künstlerischen Schaffens
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
212
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3392-4
DOI
Warengruppe
1581
BIC-Code
ABA HPN JHBS
BISAC-Code
ART009000 PHI001000 SPO066000
THEMA-Code
ABA QDTN JHBS
Erscheinungsdatum
2016-04-12
Auflage
1
Themen
Körper, Kunst, Ästhetik
Adressaten
Philosophie, Kunstwissenschaft, Sportwissenschaft, Theaterwissenschaft
Schlagworte
Kunst, Kraft, Ästhetik, Sport, Gender, Philosophie, Körper, Drama, Kunsttheorie, Sportwissenschaft, Kunstwissenschaft

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