Die Gesellschaft des langen Lebens

Soziale und individuelle Herausforderungen

Die Alten werden immer älter – mit dem demographischen Wandel werden in den kommenden Jahren neue Fragen aufkommen: für einzelne Personen, für Institutionen und Professionen, für Politik und Gesellschaft. Die in diesem Buch vorgestellten verschiedenen Zugänge in der interdisziplinären Gerontologie tragen dazu bei, das Alter(n) vielschichtig und facettenreich als soziales, individuelles, kulturelles, biologisches und medizinisches Phänomen zu verstehen. Es wird deutlich: Abhängig von gesellschaftlichen, sozialen und individuellen Gegebenheiten ist die Lebensphase »Alter« gestaltungsoffen. Diese historisch neue Erfahrung eröffnet eine – herausfordernde – Zukunft der Vielfalt in einer Gesellschaft des langen Lebens.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Forschen in einer Gesellschaft des langen Lebens

    Seiten 9 - 14
  4. Diskurse und Paradigmen der Gesellschaft des langen Lebens

    Die Idee einer Kritischen Sozialgerontologie

    Seiten 17 - 28
  5. Schöne neue Alterswelt?

    Seiten 29 - 44
  6. Bildung im Alter

    Seiten 45 - 54
  7. Selbständigkeit im Alter - Perspektiven und Kontroversen

    AktivDaheim - Spielerische Förderung von Menschen mit Demenz durch Multimodales Training und Intelligente Interaktion

    Seiten 57 - 74
  8. Ein Tablet für Herrn Wolf

    Seiten 75 - 92
  9. SeniorInnen und Smartphones bzw. Tablets

    Seiten 93 - 108
  10. Pflicht zur Wahrheit, Pflicht zur Lüge?

    Seiten 109 - 120
  11. Alt, psychisch krank und das Leben zu Hause gut weiter entwickeln - ein Widerspruch?

    Seiten 121 - 136
  12. Möglichkeiten im Alter, für das Alter und durch das Alter

    "[…] die Zeit war schweigend in mir stehen geblieben"

    Seiten 139 - 148
  13. Wie können wir mit von Demenz betroffenen Menschen "Im-Gespräch-Bleiben" und den "Kampf um die Wahrheit" vermeiden?

    Seiten 149 - 156
  14. Lebensplanungen für das Alter(n)

    Seiten 157 - 172
  15. Mainstreaming Ageing in der Erwachsenenbildung

    Seiten 173 - 184
  16. Die Leiblichkeit des Menschen in einer Pädagogik des Alters

    Seiten 185 - 196
  17. Diversität und Selbstbestimmung - Gefährdungen im Alter

    Autonomie und Freiheit als Menschenrechte im Alter?

    Seiten 199 - 216
  18. Grad der Pflegeabhängigkeit von kontinenten und inkontinenten PflegeheimbewohnerInnen

    Seiten 217 - 230
  19. Altersarmut von Frauen in Österreich

    Seiten 231 - 246
  20. Die Vielfalt des Alters und Alterns in österreichischen Alten- und Pflegeheimen

    Seiten 247 - 262
  21. Diversität im Alter

    Seiten 263 - 276
  22. Autorinnen und Autoren

    Seiten 277 - 280
  23. Backmatter

    Seiten 281 - 284
Mehr
34,99 € *

2016-11-08, 284 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3426-6

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Claudia Stöckl

Claudia Stöckl, Universität Graz, Österreich

Karin Kicker-Frisinghelli

Karin Kicker-Frisinghelli, Universität Graz, Österreich

Susanna Finker

Susanna Finker, Universität Graz, Österreich

... mit Claudia Stöckl

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Weil die demografische Entwicklung und das Altern in unserer Gesellschaft allgegenwärtig sind. Und obwohl diese Entwicklung die Gesellschaft als Gesamtes betrifft, sind die individuellen Erfahrungen sehr unterschiedlich. Das eröffnet Spannungsfelder und regt die wissenschaftliche, gesellschaftliche und individuelle Auseinandersetzung an. Dazu wollen wir beitragen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Zusammenschau verschiedenster Fachdisziplinen, aber auch von Forschung und Praxis in einem Band mit durchaus unterschiedlichen und teils konträren Einschätzungen fordert den Leser, die Leserin heraus, die eigenen Standpunkte kritisch zu hinterfragen. Dies regt den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs an.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Menschen, die darüber forschen, schreiben, betroffen sind oder auch politische Entscheidungen treffen, um deutlich zu machen, wie komplex das Thema sein kann, wie vielfältig die Einschätzungen und Forschungsergebnisse. Nur darin besteht die Eindeutigkeit der Ergebnisse.

5. Ihr Buch in einem Satz:

»Die Gesellschaft des langen Lebens« – wir alle gestalten sie täglich mit!

»Der Band bietet [...] ein breites Spektrum an Themen zur Diskussion der Probleme und Herausforderungen einer ›Gesellschaft des langen Lebens‹. Dabei werden teilweise originelle Einsichten in Bereiche ermöglicht, die die Diskussion zu Altern und Alter zu bereichern vermögen.«
Christine Matter, www.socialnet.de, 05.06.2017
Besprochen in:
demenz, 40 (2019)
Buchtitel
Die Gesellschaft des langen Lebens Soziale und individuelle Herausforderungen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
284
Ausstattung
kart., Klebebindung, 10 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-3426-6
DOI
Warengruppe
1728
BIC-Code
JFSP31 JFFM
BISAC-Code
SOC013000 SOC050000
THEMA-Code
JBSP4 JBFQ
Erscheinungsdatum
2016-11-08
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Kultur, Alter
Adressaten
Gerontologie, Alterssoziologie, Medizinethik, Medizinsoziologie, Pädagogik, Bildungswissenschaft sowie Praktiker_innen im Bereich Altenarbeit und »Assisted Living«
Schlagworte
Alter, Altern, Diversität, Interdisziplinarität, Demographischer Wandel, Pflege, Wohnen, Bildung, Selbstbestimmung, Lebensgestaltung, Kritische Gerontologie, Gesellschaft, Kultur, Soziale Ungleichheit, Soziologie, Kulturwissenschaft

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