Von der Frühverrentung bis zur Rente mit 67

Der Wandel des Altersübergangs von 1990 bis 2012

Innerhalb von 20 Jahren wurde auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland ein Paradigmenwechsel zur Alterserwerbstätigkeit vollzogen, der sich in zwei Schüben entfaltete: Die Politik wandte sich im letzten Jahrzehnt des alten Jahrhunderts von der Frühverrentung ab, und im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts stieg die Alterserwerbsbeteiligung in einem – auch im europäischen Vergleich – überraschend starken Ausmaß an. Dieses Buch zeichnet den Wandel des Altersübergangs differenziert nach: In welchen Schritten hat er sich vollzogen, und wie haben die vielen Stellschrauben beim Übergang vom Erwerbsleben in die Rente ineinandergegriffen?

29,99 € *

2016-09-14, 330 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3429-7

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Martin Brussig

Martin Brussig, Universität Duisburg-Essen, Deutschland

Matthias Knuth

Matthias Knuth, Universität Duisburg-Essen, Deutschland

Sarah Mümken

Sarah Mümken, Jade Hochschule, Oldenburg, Deutschland

... mit Martin Brussig

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Dass es einen demographischen Wandel gibt, ist weithin bekannt, wenngleich auch immer etwas diffus. Sehr viel weniger bekannt ist, wie stark und wie schnell sich Alterungsprozesse in der Arbeitswelt bereits vollzogen haben. Die Arbeitswelt hat sich in den letzten 10 Jahren erheblich gewandelt, da heute sehr viel mehr Menschen im Alter von 55 oder 60 Jahren arbeiten als früher. Das Buch zeichnet diesen Prozess nach und versucht ihn zu erklären.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Unsere Analysen gehen einerseits sehr ins Detail, und andererseits werden verschiedene Perspektiven miteinander verknüpft. Üblicherweise werden entweder Arbeitsmarktpolitik oder betriebliche Strategien oder Rentenpolitik betrachtet. Doch die einzelnen Politikfelder und die Akteure darin beziehen sich aufeinander. Das versuchen wir nachzuzeichnen. Zugleich verdeutlichen wir die Probleme, mit denen sich die Gesellschaft bei einer weiteren Anhebung der Altersgrenzen auseinandersetzen sollte.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Der demographische Wandel ist ein Megatrend, wie man so schön sagt. An der Veränderung beim Übergang von Erwerbstätigkeit in Rente entscheidet sich, ob die Alterung der Gesellschaft eine Last oder ein Gewinn ist. Die Verlängerung der Erwerbsphasen ist aber kein Selbstläufer, sondern bedarf kluger Regulierung und einer aktiven Politik in den Betrieben und im Sozialstaat.

4. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch zeichnet den Wandel der Alterserwerbstätigkeit in Deutschland nach und umreißt die Probleme, die sich heute bei einer weiteren Anhebung des Rentenalters ergeben.

»Die Studie ist aufgrund des verwandten breiten Datenspektrums und der unterschiedlichen Blickwinkel einzigartig.«
Wolfgang Keck, Deutsche Rentenversicherung, 4 (2016)
»Eine fundierte Empirie.«
Mitbestimmung, 6 (2016)
Buchtitel
Von der Frühverrentung bis zur Rente mit 67 Der Wandel des Altersübergangs von 1990 bis 2012
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
330
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-3429-7
DOI
10.14361/9783839434291
Warengruppe
1731
BIC-Code
JKS JHBL JFSP31
BISAC-Code
POL029000 SOC026000 SOC013000
THEMA-Code
JKS JHBL JBSP4
Erscheinungsdatum
2016-09-14
Auflage
1
Themen
Arbeit, Alter
Adressaten
Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Labour Studies sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Arbeitsmarkt, Demographischer Wandel, Ruhestand, Sozialpolitik, Alterserwerbstätigkeit, Frührente, Alter, Arbeit, Arbeits- und Industriesoziologie, Kapitalismus, Soziologie

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