Frauen im Technikmuseum

Ursachen und Lösungen für gendergerechtes Sammeln und Ausstellen

Was interessiert Frauen (nicht) an Technikmuseen?

Anna Döpfner untersucht die mangelnde Repräsentation von Frauen in Technikmuseen, deren Ursachen und neue Ansatzpunkte zum gendergerechten Forschen, Sammeln und Ausstellen. Ihre Studie, die zentrale museologische Fragestellungen mit der langjährigen Innensicht der Verfasserin auf das Technikmuseum in Berlin verknüpft, regt an zu multiperspektivischem Denken – etwa zwischen den Polen von Technik und Arbeit oder Werkzeug- und Sozialentwicklung. Das Buch regt über den fachlichen Rahmen hinaus dazu an, Ausstellungen genauer zu betrachten und daraufhin zu befragen, wer dort zu wem spricht und damit welche Wirkung hervorruft.

24,99 € *

2016-04-12, 222 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3432-7

Sofort versandfertig,
Lieferzeit 3-5 Werktage innerhalb Deutschlands

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details.

Mengenrabatt

Weiterempfehlen

Anna Döpfner

Anna Döpfner, langjährige Kustodin für Textiltechnik und Bildung im Deutschen Technikmuseum in Berlin, Deutschland

... mit Anna Döpfner

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Weil es bisher kein Buch zu diesem Thema gibt und weil sich Technik in hegemonialen Machtverhältnissen niederschlägt, die erörtert werden müssen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch will durch die Analyse von Ausstellungspraxis und mit Vorschlägen zur Entwicklung von Multiperspektivität im Technikmuseum zur Überwindung der gegenwärtigen Begrenztheit und Einseitigkeit im Sammeln und Ausstellen beitragen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Im Museum steht aktuell die Diskussion von Migration im Vordergrund. Die Genderfrage gilt vielen als erledigt. Dieser Irrtum kann durch die Rückführung des musealen Ausschlusses von Frauen und Fremden auf die gleichen Wurzeln geklärt werden. Als Folge sind die im Buch zu Geschlechterfragen entwickelten Ansatzpunkte für eine veränderte, umfassende Museumsarbeit auch auf die Migrationsthematik anwendbar.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen Menschen, die sich Gedanken machen über den Zusammenhang von Technik und (ökonomischer) Macht und den Einfluss von Technik auf die Entwicklung bzw. Verhinderung einer gerechteren Gesellschaft.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme von aktuellen Ausstellungen in (Technik)museen werden Ansätze für eine veränderte Museumspraxis entworfen.

»Die Studie sei nicht allein technikhistorisch interessierten Museumsfachleuten sehr empfohlen: Die knappe, gut lesbare Arbeit zeigt nicht nur die Relevanz von Geschlechterverhältnissen in Technikmuseen auf, sondern bietet aufgrund ihrer breit angelegten Fallbeispiele und ihrer übergreifenden theoretischen Überlegungen auch für die (kultur-)historische Museumsarbeit sowie für praxisorientierte Lehrende und Studierende der Gender Studies Anregungen.«
Christiane Bürger, H-Soz-u-Kult, 14.02.2017
»Die Autorin zeigt nicht nur die Dominanz eines männlich geprägten engen und affirmativen Technikbegriffs, der Frauen ausschließt, sondern arbeitet auch historische Ursachen dieser strukturellen Ungleichheit sowie kurz- und langfristige Ansätze für eine Veränderung der Museumspraxis heraus.«
Daniela Döring, www.querelles-net.de, 17/4 (2016)
»Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit mit dem Focus auf das Technikmuseum Berlin ermuntert zu multiperspektivischem Denken für eine veränderte Museumspraxis.«
Mathilde, 144 (2016)
Besprochen in:
www.diestandard.at, 23.08.2016, Tanja Paar
Standbein Spielbein, 106 (2016)
forum Geschichtskultur Ruhr, 1 (2017), Anke Asfur
Autor_in(nen)
Anna Döpfner
Buchtitel
Frauen im Technikmuseum Ursachen und Lösungen für gendergerechtes Sammeln und Ausstellen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
222
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-3432-7
DOI
10.14361/9783839434321
Warengruppe
1581
BIC-Code
GM
BISAC-Code
ART059000
THEMA-Code
GLZ
Erscheinungsdatum
2016-04-12
Auflage
1
Themen
Geschlecht, Museum, Technik
Adressaten
Museologie, Gender Studies, Soziologie sowie Austellungsmacher_innen und -besucher_innen
Schlagworte
Museum, Technik, Deutsches Technikmuseum Berlin, Gender, Ausstellung, Sammeln, Kuratieren, Geschlecht, Museumspädagogik, Museumswissenschaft, Gender Studies

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung