Autopoiesis und Literatur

Die kurze Geschichte eines endlosen Verfahrens

Literarische Texte treffen nicht einfach Aussagen, etwa über psychische oder politische Sachverhalte, sondern thematisieren stets auch ihre eigene Verfasstheit. Diesem Topos literaturwissenschaftlicher Forschung verschafft Marcel Schmid mit dem kognitionsbiologischen Begriff »Autopoiesis« eine neue Akzentuierung. »Autopoiesis«, so die These, eignet sich einerseits als Analysebegriff zur Beschreibung von selbstbezüglichen Textverfahren, die beispielsweise bei Kleist und Kafka erkennbar sind. Andererseits ist »Autopoiesis« die eigene Historizität eingeschrieben – als ein Konzept, das die Kognitionsbiologie mit Systemtheorie und Literaturwissenschaft verbindet.

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2016-03-31, 250 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3442-6

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Marcel Schmid

Marcel Schmid, Universität Zürich/Yale University, Schweiz/USA

... mit Marcel Schmid

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Obwohl Autopoiesis in der Literaturwissenschaft laufend benutzt wird, fehlt bisher eine Abhandlung darüber, woher der Begriff kommt und welchen Erkenntnisgewinn er bringt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es veranschaulicht einen komplexen Begriff, indem nicht nur darüber, sondern mit ihm geschrieben wird. Autopoiesis ist nicht trockene Theorie, sondern kultiviert aufregende Paradoxien.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Autopoiesis-Thematik schließt an die grundlegende Debatte nach der Definition von Literatur an: Was macht einen Text zu Literatur?

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die sich für Paradoxien interessieren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Autopoiesis – die Geschichte eines erfolgreichen Begriffs, der zwischen Disziplinen wandert und schon vor der begrifflichen Fassung seine Wirkung entfaltete.

»[This] monograph offers a refreshingly original contribution to the topic of ›autopoiesis and literature‹ – an as yet meager, but potentially endless discursive field.«
Bryan Klausmeyer, Monatshefte, 109/4 (2017)
Autor_in(nen)
Marcel Schmid
Buchtitel
Autopoiesis und Literatur Die kurze Geschichte eines endlosen Verfahrens
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
250
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-3442-6
DOI
10.14361/9783839434420
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSA DSB
BISAC-Code
LIT006000 LIT004170 LIT000000
THEMA-Code
DSA DSB
Erscheinungsdatum
2016-03-31
Auflage
1
Themen
Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Kulturwissenschaft, Philosophie
Schlagworte
Autopoiesis, Heinrich Von Kleist, Franz Kafka, Systemtheorie, Poststrukturalismus, Literaturwissenschaft, Literatur, Literaturtheorie, Germanistik, Allgemeine Literaturwissenschaft

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