Neue Stadtgeschichte(n)

Die Reichsstadt Frankfurt im Vergleich

Stadtgeschichten sind ein traditionelles historiographisches Genre. Sie gehören zu den Klassikern der Geschichtsschreibung. Gerade deshalb bedürfen sie beständiger Aktualisierung. Der Herausforderung, Stadtgeschichte(n) der Frühen Neuzeit zeitgemäß zu erforschen und zu vermitteln, stellen sich die Beiträge dieses Bandes.

Am Beispiel Frankfurts am Main und anderer ehemaliger deutscher Reichsstädte werden die methodischen Impulse der verschiedenen cultural turns beleuchtet und mit empirischen Studien verknüpft. Dabei stehen vier Untersuchungsebenen im Vordergrund: der städtische Raum, die Stadtwahrnehmung, die Kulturgeschichte des Ökonomischen und die Kulturgeschichte des Politischen.

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2018-04-18, 486 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3482-2

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Julia A. Schmidt-Funke

Julia A. Schmidt-Funke, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland

Matthias Schnettger

Matthias Schnettger, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz, Deutschland

... mit den Herausgebern

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

In der Frühneuzeitforschung spielen die aus den verschiedenen turns hervorgegangenen Ansätze schon länger eine große Rolle, aber nicht immer ist klar, wie man sie mit einem so klassischen Genre wie der Stadtgeschichte verknüpfen kann. Um diese Frage zu diskutieren, haben wir 2015 in Mainz die Tagung ›Frühneuzeitliche Stadtgeschichte und die Herausforderung der turns‹ durchgeführt, deren Ergebnisse nun in unserem Buch präsentiert werden.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Vielfältige, denn neue Perspektiven stehen im Mittelpunkt des Buches. Die Beiträge widmen sich beispielsweise der Sinnesgeschichte der frühneuzeitlichen Stadt, beschäftigen sich mit der sichtbaren Herstellung bzw. Aufführung sozialer Grenzen und politischer Beziehungen oder wenden die alte Frage nach der städtischen Ökonomie ins Kulturgeschichtliche. Einige dieser Zugriffe sind für frühneuzeitliche Städte des deutschsprachigen Raums noch kaum erprobt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Unser Buch beantwortet nicht nur die Frage, was dieser oder jener Ansatz für die Geschichte einer Stadt – sei es Frankfurt, Basel oder Ulm – bringt. Vielmehr zeigt es auch, wie kulturgeschichtliche Ansätze überhaupt operationalisierbar gemacht werden können. Wie die Beiträge unseres Buches belegen, haben Städte als Untersuchungsgebiet mittlerer Reichweite nach wie vor ein erhebliches Potential für innovative Forschung.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die sich um eine zeitgemäße Stadtgeschichtsschreibung bemühen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Ein anregender Diskussionsbeitrag zur kulturgeschichtlichen Ausrichtung von Stadtgeschichte und zur stadtgeschichtlichen Ausrichtung von Kulturgeschichte.

Buchtitel
Neue Stadtgeschichte(n) Die Reichsstadt Frankfurt im Vergleich
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
486
Ausstattung
kart., Abb.
ISBN
978-3-8376-3482-2
DOI
10.14361/9783839434826
Warengruppe
1555
BIC-Code
HBLH HBTB HBJD
BISAC-Code
HIS037040 HIS054000 HIS014000
THEMA-Code
NHDL NHTB
Erscheinungsdatum
2018-04-18
Auflage
1
Themen
Kulturgeschichte, Stadt
Adressaten
Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft
Schlagworte
Frankfurt am Main, Stadtgeschichte, Heiliges Römisches Reich, Frühe Neuzeit, Kulturgeschichte, Geschichtsvermittlung, Cultural Turn, Stadt, Urbaner Raum, Geschichte der Frühen Neuzeit, Sozialgeschichte, Deutsche Geschichte, Wirtschaftsgeschichte, Geschichtswissenschaft

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