Jahrbuch für Kulturpolitik 2015/16

Transformatorische Kulturpolitik

Mit der Verwirklichung der deutschen Einheit hat sich auch die Kulturpolitik verändert – sowohl konzeptionell wie instrumentell. Dieser Transformationsprozess wäre jedoch zu kurz gedacht, wenn man sie nur auf die unmittelbaren Folgen der deutschen Einheit beziehen würde. Man muss auch in Rechnung stellen, dass er sich im Rahmen eines nicht nur europäischen, sondern globalen gesellschaftlichen Wandels ereignet.

Das »Jahrbuch für Kulturpolitik 2015/16« enthält die Beiträge des 8. Kulturpolitischen Bundeskongresses 2015 »Kultur.Macht.Einheit?«, auf welchem u.a. Monika Grütters, Wolfgang Thierse, Norbert Lammert und Michael Schindhelm referierten. Zusätzliche Fachartikel erschließen diesen umfangreichen Kontext und verbreitern die Perspektive auf das Phänomen kulturpolitischer Transformation.

29,99 € *

2016-10-18, 528 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3512-6

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Norbert Sievers

Norbert Sievers, Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. (Bonn), Deutschland

Patrick S. Föhl

Patrick S. Föhl, Netzwerk Kulturberatung (Berlin), Deutschland

Tobias J. Knoblich

Tobias J. Knoblich, Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt, Deutschland

... mit den Herausgebern

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Das Buch verfolgt einen doppelten Zweck. Es nimmt Bezug auf die Veränderungen der Kulturpolitik im Zuge der Vereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1990 und dem folgenden Jahrzehnt. Ferner enthält der Band Beiträge zu neuen Entwicklungen in der Kulturpolitik und kulturellen Infrastruktur, die sich in der Folge anderer gesellschaftlicher Veränderungen ergeben haben. Auf diese Weise entsteht ein Bild eines sehr stark im Prozess der Veränderung begriffenen Politikfeldes.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch zeigt die Notwendigkeit der Transformation der Kulturpolitik sowie der deutschen Kulturlandschaft insgesamt auf und präsentiert viele Beispiele. Es verweist auf neue Themen und Herausforderungen (z.B. mit Blick auf die Migrationsrealität) und eröffnet neue Perspektiven. Veränderung wird dabei nicht nur als Problem, sondern auch als Chance bewertet.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Thema Transformation wird derzeit sehr stark in der Kulturpolitik diskutiert, weil immer offensichtlicher wird, dass eine Kulturpolitik, die sich als Gesellschaftspolitik versteht, die Veränderungsprozesse zur Kenntnis nehmen und darauf reagieren muss. In der Publikation werden zahlreiche Fragen und Probleme angesprochen, die für Forschung und Praxis gleichermaßen relevant sind.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen an der Transformation der Kulturlandschaft (perspektivisch) beteiligten Akteuren: Kultureinrichtungen, Kommunal-, Landes- und Bundespolitikern und allen Kulturexpert_innen, auch über Deutschland hinaus.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Wer sich nicht ändert, verliert die Zukunft.

»Die Lektüre dieses Buches ist in jeder Hinsicht ein Gewinn.«
Ralf Lunau, Kulturpolitische Mitteilungen, 155/4 (2016)
Besprochen in:
informationsdienst Kunst, 619 (2017)
Buchtitel
Jahrbuch für Kulturpolitik 2015/16 Transformatorische Kulturpolitik
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
528
Ausstattung
Hardcover
ISBN
978-3-8376-3512-6
DOI
10.14361/9783839435120
Warengruppe
1731
BIC-Code
JPQB
BISAC-Code
POL038000
THEMA-Code
JPQB
Erscheinungsdatum
2016-10-18
Auflage
1
Themen
Kultur, Politik
Adressaten
Kulturpolitik, Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft
Schlagworte
Kulturpolitik, Deutsche Einheit, Transformation, Geschichte der Kulturpolitik, Kulturförderung, Gesellschaftlicher Wandel, Kultur, Politik, Kulturmanagement

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