Transkulturelle Kunstvermittlung

Zum Bildungsgehalt ästhetisch-künstlerischer Praxen

»Transkulturelle Kunstvermittlung« gibt den Blick auf das Eigene und Fremde frei und entfaltet das besondere Bildungspotenzial von Kunst für den Einzelnen in der transkulturellen Gesellschaft.

Erstmals die hybride Verfasstheit heutiger Gesellschaften systematisch reflektierend, verdeutlicht Inga Eremjans grundlagentheoretische Fundierung der Transkulturellen Kunstvermittlung unter Bezug auf Kunst-, Kultur- und Bildungswissenschaften, wie innovative Formen des Kunstunterrichts transkulturelle Prozesse ermöglichen können.

Sie zeigt: Ästhetisch-künstlerische Praxen und ästhetische Erfahrungen sind zentral, denn sie eröffnen neue Perspektiven auf Denk-, Wahrnehmungs- sowie Handlungsformen und fördern so die selbstbestimmte Teilhabe des Subjekts.

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2016-06-28, 448 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3519-5

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Inga Eremjan

Inga Eremjan, Lüneburg, Deutschland

... mit Inga Eremjan

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Ein Buch über die Transkulturelle Kunstvermittlung ist besonders relevant angesichts der 69 Mio. Menschen auf der Flucht, denn die Auseinandersetzung mit dem Eigenen und dem Fremden, der Transkulturalität, in der wir alle leben, und der Hybridität unserer Existenz ist essentiell. Dieser Band ist die erste systematische, grundlagentheoretische Fundierung des Themas aus der Perspektive der Kunstvermittlung, die zugleich praktische Methoden zur Umsetzung anbietet.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Für die Transkulturelle Kunstvermittlung sind neue Perspektiven Methode. Mit und durch Kunst und deren Vermittlung werden Standpunkte, Grenzen verschoben, sicher Geglaubtes dekonstruiert. Das bedeutet, Strategien zu übertragen, Grenzraumüberschreitung dort zu erforschen, wo kognitive Haltungen ihre Grenzen erreichen. Dadurch wird selbstbestimmte Teilhabe des Subjekts an unserer Zivilgesellschaft gesteigert. Transkulturelle Kunstvermittlung macht den Blick frei für Lösungen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Eine große, denn es bietet eine Grundlage für weitere Auseinandersetzungen mit Transkulturalität und Hybridität in unserer Gesellschaft und die Frage, wie sich der Umgang damit in unseren Institutionen methodisch verankern lässt. Eine neue Form der Bildung wäre die Konsequenz. Transkulturelle Kunstvermittlung ist eine Gegenbewegung zur zunehmenden Standardisierung und rückt die kritischen und konstruktiven Aufgaben ins Blickfeld, die der Kunst und Kunstvermittlung zukommen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit verschiedenen Gruppen unserer Gesellschaft, damit ihnen bewusst wird, dass das Fremde eine Basis unserer Existenz ist, die nicht überwunden werden kann. Mit Mitgliedern der Kultusministerkonferenz, um die curriculare Verankerung und Verortung zu diskutieren. Mit Schul- und Hochschullehrern, um auszuloten, wie sich die Methoden und Instrumentarien Transkultureller Kunstvermittlung in der Schülerbildung und der Lehrerausbildung institutionalisiert umsetzen lassen. Und und und ...ad infinitum.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Transkulturelle Kunstvermittlung fördert transkulturelle Prozesse und verdeutlicht, wie sich das Bildungspotenzial der Kunst in uns entfalten kann.

Autor_in(nen)
Inga Eremjan
Buchtitel
Transkulturelle Kunstvermittlung Zum Bildungsgehalt ästhetisch-künstlerischer Praxen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
448
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3519-5
DOI
10.14361/9783839435199
Warengruppe
1581
BIC-Code
AB JFC JNA
BISAC-Code
ART009000 SOC022000 EDU036000
THEMA-Code
AB JBCC JNA
Erscheinungsdatum
2016-06-28
Auflage
1
Themen
Kultur, Bildung, Kunst
Adressaten
Kunstpädagogik, Kunstvermittlung, Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Kunstwissenschaften, Kulturwissenschaften, Migrationsforschung
Schlagworte
Kunstvermittlung, Transkulturalität, Bildung, Migration, Kunstunterricht, Hybridität, Kunst, Heterogenität, Inklusion, Kunstpädagogik, Interkulturalität, Kultur, Bildungsforschung, Kunstwissenschaft, Pädagogik

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