Medienkunst als Nebenprodukt
Studien zur institutionellen Genealogie neuer künstlerischer Medien, Formen und Praktiken
Welche Rolle spielen Kunstinstitutionen und Kulturpolitik für die aktuelle künstlerische Produktion? Wie beeinflussen sie Themen, Inhalte und Strategien der Konzeptualisierung in der zeitgenössischen Kunst? Am Beispiel der Medienkunst, die sich dank einer kulturpolitischen Konjunktur in den 1990er Jahren institutionell etablieren konnte, untersucht Lioudmila Voropai Formen und Mechanismen der Einwirkung gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer Faktoren auf die künstlerische Praxis. Die Studie geht damit weit über die Grenzen einer institutionskritischen Arbeit hinaus und bietet eine breitere theoretische Aufarbeitung der institutionellen Problematik in der Kunst an.
Kapitel-Übersicht
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Frontmatter
Seiten 1 - 4 -
Inhalt
Seiten 5 - 8 -
Vorwort
Seiten 9 - 12 -
Einleitung
Seiten 13 - 30 -
Teil I. Institutionen und Verwaltung Theoretischer Rahmen
Institutionskritik als Ressentiment Die Problemstellung
Seiten 33 - 46 -
Institution versus Organisation Begriffshistorischer Exkurs
Seiten 47 - 54 -
"Rassenkrieg" als "Klassenkampf" Zur sozialhistorischen Genese der Verwaltung
Seiten 55 - 60 -
Philosophische Genealogie der Bürokratie Von der Verwaltung zum Management
Seiten 61 - 112 -
Die Triebkräfte der Institutionskritik
Seiten 113 - 122 -
Institutionalismen und Neo-Institutionalismen in der Soziologie, Politik- und Wirtschaftswissenschaft
Seiten 123 - 128 -
"Ehernes Gesetz der Oligarchie" nach Robert Michels
Seiten 129 - 134 -
Der Neue Institutionalismus im Kunstkontext. Die Taktiken des ewigen "Stellungskrieges"
Seiten 135 - 150 -
Teil II. Medienkunst und das Problem der Institutionalisierung Diskurse und Praktiken
Medienkunst und soziologische Perspektive
Seiten 153 - 156 -
Zur ewigen Krise
Seiten 157 - 164 -
Institutionelles Projekt ,Medienkunst': Gesellschaftliche Zusammenhänge und kulturpolitische Legitimation
Seiten 165 - 176 -
Dead Media-Art-Institutions
Seiten 177 - 180 -
Transformationen der transmediale
Seiten 181 - 192 -
Die Entstehungsgeschichte des ZKM
Seiten 193 - 208 -
Net Art und Institutionalisierung des Anti-Institutionellen
Seiten 209 - 214 -
Spezifika der institutionellen Geschichte der Medienkunst in Russland
Seiten 215 - 250 -
Das Konzept der Interaktivität und die diskursanalytische Perspektive
Seiten 251 - 266 -
Theorie und Praxis der Art-Science Collaboration Einblicke in die Diskursgeschichte
Seiten 267 - 286 -
Fallstudie: Leonardo. Journal of the International Society for the Arts, Sciences and Technology
Seiten 287 - 304 -
Fazit
Seiten 305 - 312 -
Bibliografie
Seiten 313 - 328
17. August 2017, 328 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3573-7
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