Zwischenleiblichkeit und bewegtes Verstehen – Intercorporeity, Movement and Tacit Knowledge

Welche Bedeutung haben körperlich-leibliche Interaktion und Kommunikation für soziales Verstehen und Intersubjektivität?

Mittels empirischer Forschungen sowie leibphänomenologischer und affizierungstheoretischer Ansätze erschließen die Beiträge dieses Bandes eine Grundschicht unseres Fremd- und Selbstverstehens – und damit von Sozialität – neu. Ausgehend von Konzepten wie Zwischenleiblichkeit und Embodiment werden Perspektiven aus Philosophie, Kultur- und Sozialwissenschaften, Kognitions- und Bewegungsforschung sowie Praxisfeldern wie Tanz, Musik und Körperpraktiken miteinander verknüpft. Vorgänge des meist implizit bleibenden leibbasierten Verstehens von Bewegung und Emotionen werden so expliziert.

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2016-06-06, 520 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3579-9

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Undine Eberlein

Undine Eberlein, Berlin, Deutschland

... mit Undine Eberlein

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Die Beiträge und Interviews des vorliegenden Sammelbandes zur Erforschung der Theorie und Praxis von Zwischenleiblichkeit und leibbasiertem Verstehen zeigen für verschiedene Praxisfelder und mit unterschiedlichen Forschungsansätzen und Methoden auf, dass leibliche Intersubjektivität und Kommunikation besonders im Zusammenhang mit Bewegung nicht nur für Körperpraktiken, sondern für unser alltagspraktisches wie theoretisches Verständnis von Sozialität überhaupt fundamental sind.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Indem unterschiedliche theoretische Ansätze aus Philosophie und Fachwissenschaften versammelt und mit dem langjährigen Erfahrungswissen von Praktikern in Verbindung gebracht werden, bietet das Buch zahlreiche neue Einsichten zum Verständnis und zur zentralen Bedeutung von Zwischenleiblichkeit, leiblicher Kommunikation und Bewegungsverstehen und kann so zu einer interdisziplinären Vermittlung und Konsolidierung des diesbezüglich theoretisch wie praktisch erarbeiteten Wissens beitragen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Erforschung des Verstehens und der Koordination von Bewegung sowie von Kinästhesie, Empathie und affektiver Resonanz führt zu einer Anerkennung der fundamentalen Bedeutung körperlich-leiblicher Intersubjektivität und Kommunikation für unser Selbst- und Fremdverstehen, durch die zahlreiche Debatten in Theoriefeldern wie Leibphänomenologie und Affizierungstheorie, aber auch in der multidisziplinären Erforschung von Embodiment eine neue Richtung bekommen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Die versammelten Beiträge und Interviews werden hoffentlich sowohl von Theoretikern der relevanten Forschungsrichtungen als auch von Lehrenden und Praktizierenden der verschiedenen Bewegungs- und Kunstpraktiken rezipiert und diskutiert, sodass der im Band bereits begonnene Multilog zwischen den beteiligten Disziplinen sowie zwischen Theorie und Praxis weitergeführt und vertieft werden kann.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Mittels philosophischer und empirischer Forschung wird die fundamentale Bedeutung von leiblicher Kommunikation für Verstehen und Sozialität gezeigt.

Autor_in(nen)
Undine Eberlein (Hg.)
Buchtitel
Zwischenleiblichkeit und bewegtes Verstehen – Intercorporeity, Movement and Tacit Knowledge
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
520
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3579-9
DOI
10.14361/9783839435793
Warengruppe
1729
BIC-Code
JHB ASD JFC
BISAC-Code
SOC022000 PER003000
THEMA-Code
JHB ATQ JBCC
Erscheinungsdatum
2016-06-06
Auflage
1
Themen
Kultur, Körper, Tanz
Adressaten
Philosophie, Kulturwissenschaften, Tanzwissenschaft, Ästhetik, Kognitionswissenschaft
Schlagworte
Bewegung, Verstehen, Interaktion, Leiblichkeit, Tanz, Emotion, Kommunikation, Intersubjektivität, Phänomenologie, Sozialität, Zwischenleiblichkeit, Embodiment, Kultur, Körper, Kulturtheorie, Kulturwissenschaft

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