Raum und Behinderung

Wahrnehmung und Konstruktion aus raumsoziologischer Perspektive

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Raum und der Art, wie wir Menschen wahrnehmen?

Marie-Theres Modes diskutiert anhand neuerer raumsoziologischer Theorien, wie Räume – als Katalysatoren – Deutungen von Behinderung beeinflussen und verändern. Anhand einer umfangreichen Feldforschung in einem Hotel, in dem behinderte und nicht behinderte Personen gemeinsam in allen Dienstleistungsbereichen arbeiten, legt sie dar: Die Wahrnehmung von Raum und Behinderung kann als ein sich wechselseitig beeinflussender und sich gegenseitig bedingender Prozess aufgefasst werden.

29,99 € *

2016-08-29, 246 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3595-9

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Marie-Theres Modes

Marie-Theres Modes, Akademie für Soziale Berufe, Schwalmstadt, Deutschland

... mit Marie-Theres Modes

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Neue und vor allem interdisziplinäre Perspektiven auf das Thema Behinderung und die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen etablieren sich zunehmend. Die Bedeutung von Räumen und der räumlichen Wahrnehmung sind in diesem Zusammenhang bislang kaum erforscht. Das Buch zeigt auf, welche weiterführenden Potenziale insbesondere neuere raumtheoretische Theorien für die Betrachtung von Behinderung innehaben und wie Raum und Behinderung in unmittelbarem Zusammenhang stehen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch analysiert und thematisiert die Bedeutung des Raums für die Wahrnehmung von Behinderung und erweitert damit systematisch die in den letzten Jahren zunehmend interdisziplinären Forschungszugänge zu diesem Thema. Im Buch wird dargestellt, wie Raum und Behinderung als sich wechselseitig beeinflussende Phänomene aufgefasst werden und wie die Bedeutungen, die wir Räumen, aber auch Menschen und ihren Körpern zuschreiben, miteinander in Verbindung stehen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die im Buch dargestellten und diskutierten Ergebnisse erweitern insbesondere das Forschungsprogramm der Disability Studies um die Perspektive des Raums für die Konstruktion von Behinderung. Zudem wird aufgezeigt, wie mittels raumtheoretischer Theorien neue und weiterführende Erkenntnisse für das Themenfeld Behinderung gewonnen werden können, gerade auch im Hinblick auf die aktuellen Debatten zum Thema Inklusion.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Personen aus Theorie und Praxis, die es sowohl als Herausforderung als auch als Notwendigkeit sehen, das komplexe Thema Behinderung aus neuen und unkonventionellen Perspektiven zu betrachten. Außerdem mit Personen, die sich in ihren jeweiligen Forschungszusammenhängen mit der Frage auseinandersetzen, wie und anhand welcher Kriterien Menschen Differenz wahrnehmen, empfinden und mit spezifischen Bedeutungen versehen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Ob und inwiefern man Menschen als behindert wahrnimmt hängt in hohem Maße davon ab, in welchen Räumen wir dem Phänomen Behinderung begegnen.

»Ein anspruchsvolles, reflektiertes, kluges und facettenreiches Buch [...], das den fachlichen Diskurs um Behinderung, behinderte Wirklichkeiten sowie die Gestaltung integrativer und inklusiver Handlungsperspektiven in diesem Arbeitsfeld und Aufgabengebiet in jedem Fall erweitert und bereichert.« Mathias Stübinger, www.socialnet.de, 28.11.2016
Besprochen in:
Soziale Arbeit, 12 (2016)
Autor_in(nen)
Marie-Theres Modes
Buchtitel
Raum und Behinderung Wahrnehmung und Konstruktion aus raumsoziologischer Perspektive
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
246
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3595-9
DOI
Warengruppe
1725
BIC-Code
JHB RGC JFFG
BISAC-Code
SOC026000 SOC029000 SOC022000
THEMA-Code
JHB RGC JBFM
Erscheinungsdatum
2016-08-29
Auflage
1
Themen
Körper, Raum
Adressaten
Soziologie, Behindertenpädagogik, Raumsoziologie, Disability Studies, Sonder- und Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Ethnographie, Konvivalismusforschung, Interdisziplinäre Forschung, Kultursoziologie sowie Praktiker_innen im Pflegesektor
Schlagworte
Raum, Behinderung, Soziologie, Raumsoziologie, Disability Studies, Wahrnehmung, Körper, Soziologische Theorie

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