Illustrierte Zeitschriften um 1900

Mediale Eigenlogik, Multimodalität und Metaisierung

Die Zeitschriftenforschung hat sich zu einem produktiven und interdisziplinär verzweigten Arbeitsfeld entwickelt. Auffallend ist dabei jedoch die bislang geringe Beachtung der multimodalen Beschaffenheit des Mediums. Die Beiträger_innen des interdisziplinären Bandes legen erstmals einen besonderen Fokus auf die Text-Bild-Strategien Illustrierter Zeitschriften und setzen diese zudem in Bezug zur gesteigerten Tendenz ästhetischer und kultureller Selbst- und Metareflexion um 1900. So leistet der Band eine stärkere Konturierung der medialen Eigenlogik Illustrierter Zeitschriften vor dem Hintergrund der für das Medium konstitutiven Verzahnung von Bild und Text.

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2016-09-19, 422 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3659-8

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Natalia Igl

Natalia Igl, Universität Bayreuth, Deutschland

Julia Menzel

Julia Menzel, Universität Bayreuth, Deutschland

... mit Natalia Igl und Julia Menzel

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Die Zeitschriftenforschung ist ein produktives Arbeitsfeld, zu dem mittlerweile viele Bücher erscheinen. Allerdings wird die konkrete Materialität und Medialität des Mediums Zeitschrift – gerade in der historischen Zeitschriftenforschung – noch zu wenig berücksichtigt. Unser Buch will zur Schließung dieser Lücke beitragen und zudem zeigen, wie fruchtbar der gemeinsame, disziplinenübergreifende Blick auf das Medium sein kann.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Der von uns verfolgte Blick auf Bilder im Medium Zeitschrift führt nicht nur zu einer Auseinandersetzung mit Bildern als bedeutenden Funktionsträgern unserer Wissenskultur, sondern eröffnet vor dem Hintergrund der Betrachtung des Bild-Text-Gefüges vor allem auch neue Perspektiven im Hinblick auf die Zeitschriftenkultur um 1900, für die eben genau dieses Gefüge absolut prägend ist.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Über die Schwerpunkte Multimodalität und Metaisierung verbindet der Band bisherige Forschungsergebnisse innerhalb der Zeitschriftenforschung mit aktuellen kommunikationstheoretisch ausgerichteten Bildtheorien und arbeitet dezidiert interdisziplinär. Entsprechend schließt unser Buch nicht nur an aktuelle Forschung an, sondern gibt einen wichtigen Impuls in der aktuell zu beobachtenden Neuausrichtung des Forschungsfeldes.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Grundsätzlich mit allen, die sich für das Medium Zeitschrift begeistern können. Insbesondere Zeitschriften um 1900 sind ein Feld, das es in seiner (disziplinären) Vielfalt zu betrachten gilt.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Der Sammelband wirft einen interdisziplinären Blick auf die mediale Eigenlogik Illustrierter Zeitschriften und die für das Medium konstitutive Verzahnung von Text und Bild.

»Der Band zeichnet sich durch eine [...] klare Struktur aus. Vor allem den Herausgeberinnen gebührt großes Lob: Jeder Aufsatz ist gut lektoriert, der Sammelband als solcher hat mit der Multimodalität eine Theoriegrundlage, die gleichzeitig nicht unhinterfragt bleibt.«
Vincent Fröhlich, MEDIENwissenschaft, 4 (2017)
»A commendable and convincing effort: the contributions are of generally high quality and cover many interesting aspects of the topic under examination, the project's agenda is ambitious, a good balance between abstract theoretical argumentation and concrete historical analysis has been struck, and the editors have done an excellent job in giving their book a coherent structure.«
Neil Stewart, Arcadia, 53/1 (2018)
Besprochen in:
www.literaturkritik.de, 5 (2017), Walter Delabar
Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, 19 (2017), Konrad Dussel
Informationsmittel (IFB), 3 (2018), Wilbert Ubbens
Autor_in(nen)
Natalia Igl / Julia Menzel (Hg.)
Buchtitel
Illustrierte Zeitschriften um 1900 Mediale Eigenlogik, Multimodalität und Metaisierung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
422
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-3659-8
DOI
10.14361/9783839436592
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD JFCA
BISAC-Code
SOC052000 HIS054000 SOC022000
THEMA-Code
JBCT JBCC1
Erscheinungsdatum
2016-09-19
Auflage
1
Themen
Popkultur, Medien, Kulturgeschichte
Adressaten
Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Mediensemiotik, Medienlinguistik, Bildwissenschaften, Kunstwissenschaft, Presseforschung, Kommunikationswissenschaft
Schlagworte
Zeitschriftenforschung, Illustrierte Presse, Literatur, Visuelle Kultur, Medien, 1900, Jahrhundertwende, Bild, Text, Popkultur, Mediengeschichte, Medientheorie, Kulturgeschichte, Bildwissenschaft, Medienwissenschaft

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