Solidarische Ökonomie als Lebensform

Berliner Akteure des alternativen Wirtschaftens im Porträt

Was ist »solidarische Ökonomie«? In der Begegnung mit verschiedenen Akteuren der Bewegung in Berlin identifizieren und thematisieren die Beiträge des Bandes zentrale Fragen und Probleme der solidarischen Ökonomie. Sie vermitteln einen lebendigen Eindruck von der Welt des alternativen Wirtschaftens, ohne dass dabei die theoretische Reflexion zu kurz kommt.

Ein Buch, das sowohl zum Nachdenken über alternative Formen des Wirtschaftens als auch zum Nach- und Mitmachen animiert.

Open Access

2016-12-27, 144 Seiten
ISBN: 978-3-8394-3662-2
Dateigröße: 4.62 MB

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Bastian Ronge

Bastian Ronge, Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland

... mit Bastian Ronge

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Weil es an der Zeit ist, sich mit dem Phänomen der solidarischen Ökonomie eingehender theoretisch zu beschäftigen. Im globalen Süden spielt solidarische Ökonomie schon seit längerer Zeit eine bedeutsame Rolle in Gesellschaft, Wissenschaft und Politik. Im globalen Norden wurde das Phänomen bislang eher stiefmütterlich behandelt, obwohl auch hier dieser ›Wirtschaftsbereich‹ stetig wächst und sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, ein anderes ökonomisches Leben zu führen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch versucht das Phänomen der solidarischen Ökonomie aus sozialphilosophischer Perspektive zu deuten. Das stellt ein Novum dar – sowohl für die aktuelle sozialphilosophische Forschungsdebatte, als auch für den theoretischen Diskurs über solidarische Ökonomie.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Dank der Arbeiten von Axel Honneth und Rahel Jaeggi ist es in den letzten Jahren zu einer verstärkten Wiederaneignung von ökonomischen Frage- und Problemstellungen in der Sozialphilosophie gekommen. Diese Forschungsdebatte kann durch die Auseinandersetzung mit dem Phänomen der solidarischen Ökonomie begrifflich geschärft und für die Deutung aktueller sozioökonomischer Entwicklungen fruchtbar gemacht werden.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Sowohl mit Akteuren der solidarischen Ökonomie, um zu erfahren, ob ihnen die theoretischen Reflexionen bei der Wahrnehmung und Gestaltung ihrer Praxis helfen, als auch mit Akteuren aus Politik und Zivilgesellschaft, die sich im Bereich der solidarischen Ökonomie engagieren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

›Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.‹ (Hölderlin)

»[Die Fallbeispiele] zeigen auf exemplarische Weise, dass sich hinter dem Begriff eine große Vielfalt an Motivationen und Organisationsformen verbirgt, und bieten über den Einzelfall hinaus eine Fülle von Anregungen, mit welchen theoretischen Ansätzen sich die Fragestellung weiter einkreisen ließe.«
Dietrich Heißenbüttel, Humane Wirtschaft, 4 (2017)
»Für alle, die ein weitergehendes Interesse an solidarischer Ökonomie, ihrer Einbettung in die Stadtgesellschaft und ihrer weiteren Entwicklung haben, ist das Buch zu empfehlen.«
Bernd Hüttner, Contraste, 15 (2017)
Autor_in(nen)
Bastian Ronge (Hg.)
Buchtitel
Solidarische Ökonomie als Lebensform Berliner Akteure des alternativen Wirtschaftens im Porträt
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
144
ISBN
978-3-8394-3662-2
DOI
Warengruppe
1781
BIC-Code
KCN RNU KJG JHB
BISAC-Code
BUS072000 BUS099000 BUS008000 SOC026000
THEMA-Code
KCVG RNU KJG JHB
Erscheinungsdatum
2016-12-27
Themen
Wirtschaft, Stadt, Soziale Ungleichheit, Zivilgesellschaft
Adressaten
Philosophie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Ethnologie
Schlagworte
Solidarische Ökonomie, Berlin, Commons, Wirtschaftsphilosophie, Solidarität, Postwachstum, Alternative Ökonomie, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Soziale Ungleichheit, Nachhaltigkeit, Wirtschaftsethik, Wirtschaftssoziologie, Urban Studies, Soziologie

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