Kreativität und Teilhabe in der Stadt

Initiativen zwischen Kunst und Politik in Salzburg

Wie kann das Denken von Möglichkeiten und das Potenzial für gesellschaftliche Veränderung im konkreten Lebensumfeld Stadt gefasst werden? Aufbauend auf ein Verständnis von Kreativität und Imagination als sozialen Prozessen schlägt Laila Lucie Huber vor, Verbindungslinien zwischen Kunst und Politik neu zu denken und das Gestalten von physischem, sozialem und symbolischem Raum als prozessuale Collage in den Blick zu nehmen. Am Beispiel Salzburg und den dortigen mikropolitischen Praxen von selbstorganisierten Initiativen zwischen Kunst und Politik zeigt ihre ethnografische Forschung, wie die dominante Erzählung der Stadt infrage gestellt werden kann.

39,99 € *

2018-01-16, 428 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3664-2

Sofort versandfertig,
Lieferzeit 3-5 Werktage innerhalb Deutschlands

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details.

Mengenrabatt

Weiterempfehlen

Laila Lucie Huber

Laila Lucie Huber, Kulturwissenschaftlerin, Österreich

... mit Laila Lucie Huber

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Kreativität und Teilhabe sind zwei Konzepte, die im Kontext von Stadt vielfach unter der Perspektive neoliberaler Vermarktung und Governance diskutiert und imaginiert werden. Der Wunsch nach einer anderen Konzeptualisierung von Kreativität und Teilhabe in der Stadt leiteten meine Neugierde auf theoretischer Ebene, zusammen mit meinem empirischen Interesse an der Stadt Salzburg führten sie zu diesem Buch.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch eröffnet eine Perspektive, die das utopische Moment des Denkens von Möglichkeiten zum Ausgangspunkt der Produktion von Stadt macht: Es geht zuallererst um das Imaginieren und sodann um Formen des Tätigseins, die als soziale Praktiken der Produktion von physischem, sozialem und symbolischem Raum gelesen werden können.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

In der postfordistischen Ökonomie kommt der Stadt als Ort der Symbolproduktion und der Schaffung eines kollektiven Imaginären eine zentrale Funktion zu. In diesem Kontext der Narration kollektiver Identitäten hat Stadt als Forschungsgegenstand in wissenschaftlicher Perspektive, sowie als Ort der Intervention in künstlerischer und aktivistischer Perspektive an Bedeutung gewonnen – alle drei Perspektiven verhandeln auf je unterschiedliche Weise Fragen nach gesellschaftlicher Teilhabe.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Personen, die partizipative Strukturen in einer politisch gedachten Kulturarbeit und als gelebte Demokratie in der Stadt verankern ... Sowie mit Personen, die als politische Entscheidungsträger_innen Rahmenbedingungen für Kreativität und Teilhabe in der Stadt gestalten und nachhaltig verändern können.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Stadt ist nicht nur ›was ist‹, sondern auch ‹was sein kann‹ – in ihrer physisch-materiellen, sozial-relationalen und symbolisch-imaginativen Dimension.

Besprochen in:
http://d-g-v.de, 04.02.2018
https://renatestraetling.wordpress.com, 14.04.2018
KUPFzeitung, 166 (2018)
Autor_in(nen)
Laila Lucie Huber
Buchtitel
Kreativität und Teilhabe in der Stadt Initiativen zwischen Kunst und Politik in Salzburg
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
428
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3664-2
DOI
10.14361/9783839436646
Warengruppe
1753
BIC-Code
JHMC JFSG AB
BISAC-Code
SOC002010 SOC026030 ART037000
THEMA-Code
JHMC JBSD AB
Erscheinungsdatum
2018-01-16
Auflage
1
Themen
Kunst, Stadt, Zivilgesellschaft, Politik
Adressaten
Kulturanthropologie, Soziologie, Politik, Urban Studies, Zivilgesellschaft
Schlagworte
Kreativität, Stadt, Raumaneignung, Teilhabe, Collage, Imagination, Kunst, Politik, Salzburg, Zivilgesellschaft, Kulturanthropologie, Urban Studies, Politische Kunst

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung