Kinematographische Differenz

Film und Wahrnehmung

Wie funktionieren Begriffe, bewegte Bilder und Wahrnehmung?

Mit dem Konzept der »Kinematographischen Differenz« richtet sich der Fokus auf die Wahrnehmung von Bewegungsbildern und filmischer Zeit. Vor diesem Hintergrund betrachtet Markus Brandstätter den Kinematographen als Schema und Modell des transzendentalen Vollzugs. Er zeigt, dass man das Phänomen Film auch außerhalb gängiger Interpretationsmuster betrachten kann und geht – im Rahmen der »Kinematographischen Differenz« – den transzendentalen Problemen der Kinematographie und Wahrnehmung nach.

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2016-11-09, 128 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3713-7

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Markus Brandstätter

Markus Brandstätter, Kärnten, Wien, Österreich

... mit Markus Brandstätter

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Film mit all seinen Möglichkeiten und unterschiedlichen Ausformungen sollte nicht einfach nach mehr oder weniger vorgefertigten Interpretationsmustern abgehandelt werden. Film ist nicht einfach nur Inhalt, sondern auch Form und Transzendenz. »Die Kinematographische Differenz« versucht zu zeigen, dass sich im Wahrnehmungsvollzug selbst notwendige Verschränkungen, Differenzen und Übergänge ereignen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es könnte eine differenziertere (dem Medium und seinem Verfahren selbst adäquate) Betrachtungsweise auf das scheinbar paradoxale Verfahren der kinematographischen Illusionskunst (Bewegungswahrnehmungsdifferenz) ermöglichen. Jedes Filmbild ist doch eigentlich Wahrheit und Lüge zugleich. Wie kann eine solche Gleichzeitigkeit unter dem Gesichtspunkt einer Filmkunst gedacht werden?

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Immer mehr Interpretationswissenschaften versuchen sich in der Auseinandersetzung mit der Kinematographie. Die Bewegungsbild-Illusion, wie sie uns z.B. Film und Fernsehen liefern, wird mehr und mehr zur Identitäts- und Realitätsbildung herangezogen, ohne mehr oder weniger ihrem Wesen nach differenziert zu werden.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Evtl. mit den Leuten von Jugend ohne Film.

5. Ihr Buch in einem Satz:

»Die Kinematographische Differenz« stellt den Versuch einer Differenzschrift aus der Sicht eines Transzendentalen Empirismus dar (Vorläufigkeit und Wahrnehmung).

Besprochen in:
www.hhprinzler.de, 18.01.2017, Hans Helmut Prinzler
tv diskurs, 2 (2018), Michael Wedel
Autor_in(nen)
Markus Brandstätter
Buchtitel
Kinematographische Differenz Film und Wahrnehmung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
128
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3713-7
DOI
10.14361/9783839437131
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA
BISAC-Code
PER004030 SOC052000
THEMA-Code
JBCT ATF
Erscheinungsdatum
2016-11-09
Auflage
1
Themen
Medien, Film
Adressaten
Philosophie, Kunst, Erkenntnistheorie, Film, Kino, Publizistik, Soziologie
Schlagworte
Film, Philosophie, Erkenntnis, Differenz, Bewegungsbild, Zeitbild, Medien, Kultur, Gesellschaft, Kritik, Kinematograph, Wahrnehmung, Filmische Zeit, Transzendenz, Interpretation, Bild, Medienästhetik, Medientheorie, Medienwissenschaft

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