Autonomie und Menschenrechte am Lebensende

Grundlagen, Erfahrungen, Reflexionen aus der Praxis

Autonomie ist zu einem zentralen Begriff des medizinethischen Diskurses der letzten Jahre geworden: Wie kann sie am Lebensende umgesetzt werden? Welche Praktiken, welche institutionellen und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen stehen dem im Wege? Und gibt es neben dem menschenrechtlich verankerten Selbstbestimmungsrecht andere Menschenrechte, die am Lebensende besonders gefährdet sind?

Antworten hierauf geben Expertinnen und Experten aus den Bereichen Menschenrechte, Medizinrecht, Philosophie, Medizinethik, Literaturwissenschaft, aus der Inneren Medizin, der Palliativ- und der Rechtsmedizin sowie den Pflege- und Gesundheitswissenschaften.

Abgerundet wird der Band durch ein Interview mit der Behindertenrechtsaktivistin Dinah Radtke zur »Überraschenden Erfahrung von Lebensqualität« bei Menschen, die auf Assistenz und technische Geräte angewiesen sind.

Mit Beiträgen u.a. von Jan P. Beckmann, Heiner Bielefeldt und Oliver Tolmein.

29,99 € *

2016-11-28, 254 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3746-5

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Caroline Welsh

Caroline Welsh, PD Dr. phil., Department Germanistik und Komparatistik, Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland

Christoph Ostgathe

Christoph Ostgathe, Prof. Dr. med., Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universität Erlangen-Nürnberg, Universitätsklinikum Erlangen, Deutschland

Andreas Frewer

Andreas Frewer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland

Heiner Bielefeldt

Heiner Bielefeldt, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen-Nürnberg, Deutschland

»Der Band [liefert] wichtige Impulse für die Diskussion um ein würdevolles Sterben, gerade auch jenseits der Sterbehilfedebatte, und greift hierzu wichtige Erkenntnisse der Disability Studies auf, die dabei helfen können, den Begriff eines Sterbens in Würde praktisch nutzbar zu machen.«
Sebastian Muders, Zeitschrift für Menschenrechte, 2 (2017)
»Ein Buch voll von Daten, wertvollen Analysen und Ausblicken zum Thema Lebensende, basierend auf viel praktischer Erfahrung mit Menschen in Grenzsituationen am Lebensende.«
F. Kummer, Imago Hominis, 24/2 (2017)
»Das Buch ist allein schon durch die Vielzahl an unterschiedlichen Perspektiven lesenswert.
Der Leser fühlt sich immer aufs Neue angeregt, die eigene Einstellung kritisch zu prüfen und zu hinterfragen.« Hans Wedler, www.socialnet.de, 16.03.2017
Besprochen in:
http://www.wernerschell.de, 1 (2017)
Gesundheit und Gesellschaft, 3 (2017)
XTRA!, 338 (2017)
Buchtitel
Autonomie und Menschenrechte am Lebensende Grundlagen, Erfahrungen, Reflexionen aus der Praxis
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
254
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3746-5
DOI
Warengruppe
1728
BIC-Code
JFSP31 JPVH JFFH MBS
BISAC-Code
SOC013000 POL035010 SOC057000
THEMA-Code
JBSP4 JPVH JBFN MBS
Erscheinungsdatum
2016-11-28
Auflage
1
Themen
Medizin, Recht, Alter, Mensch
Adressaten
Medizin, Ethik, Philosophie, Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Medizinethik, Kultur- und Sozialwissenschaften, Theologie sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Autonomie, Selbstbestimmung, Menschenrechte, Menschenwürde, Lebensende, Alter, Sterbebegleitung, Assistierter Suizid, Hospiz- und Palliativversorgung, Arzt-Patienten-Kommunikation, Gesundheitswesen, Disability Studies, Aging Studies, Medizin, Recht, Medizinsoziologie, Medizinethik, Soziologie

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