Das eigene Leben als ästhetische Fiktion

Autobiographie und Professionsgeschichte

Das eigene Leben als ästhetische Fiktion? Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens, Architekten und Künstler, Wissenschaftler und Schriftsteller, Philosophen, Physiker – Vertreter_innen unterschiedlichster Berufe haben Autobiographien verfasst, in denen die eigene Lebensgeschichte mit dem beruflichen Werdegang verknüpft wird.

Anhand der Lebensbeschreibungen von u.a. Roland Barthes, Wilhelm von Bode, Werner Heisenberg, Erich Honecker, Rupert Neudeck, Richard Neutra, Max Planck und Louis Henry Sullivan zeigen die Beiträge des Bandes, dass diese Texte nicht als bloße dokumentarische Selbstäußerungen gesehen werden dürfen. Sie gehen den vielfältigen Funktionen von Berufsautobiographien nach und ordnen die Schriften in das weite Feld der Professions-, Kultur- und Sozialgeschichte ein.

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2018-01-19, 370 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3763-2

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Dietrich Erben

Dietrich Erben, Technische Universität München, Deutschland

Tobias Zervosen

Tobias Zervosen, Technische Universität München, Deutschland

... mit Dietrich Erben und Tobias Zervosen

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Berufliche Wirklichkeiten verändern sich innerhalb der Erwerbsgesellschaft rasant. Deutlich erkennbar werden insbesondere neue Herausforderungen und Zwänge zum Selbstentwurf in der beruflichen Tätigkeit. Autobiographien sind wesentliche Medien, in denen sich diese Entwicklungen dokumentieren.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die einzelnen Aufsätze widmen sich dem Thema aus einer interdisziplinären Perspektive. Das heißt konkret, dass verschiedene Berufe von unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen im Spiegel der Professionsautobiographien in den Blick genommen werden. Die Beiträge gehen zudem über eine auf Tatsacheninhalte und Textformen fokussierte Interpretation hinaus und beziehen auch Fragen der medialen Struktur der Autobiographien, insbesondere Bildillustrationen, Buchgestaltung und Paratexte ein.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Buch stellt das Konzept der ›Professionsautobiographie‹ zur Diskussion. Es fragt, in welcher Weise die Schriften zur Herausbildung und Festigung professioneller Profile und Selbstbilder beitragen. Darüber hinaus interessiert uns, ob sich im Text-Bild-Medium der Autobiographie die Spezifika unterschiedlicher Wissenschafts- und Berufskulturen Ausdruck verschaffen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Wir wünschen uns, dass der in interdisziplinärer Zusammenarbeit entstandene Band auch in unterschiedlichsten Fachzusammenhängen diskutiert und nicht von einzelnen Disziplinen requiriert wird.

5. Ihr Buch in einem Satz:

›Professionsautobiographien‹ sind unerwartet poetische Zeugnisse für den gegenwärtigen Wandel von der Erwerbs- zur Kreativgesellschaft.

Autor_in(nen)
Dietrich Erben / Tobias Zervosen (Hg.)
Buchtitel
Das eigene Leben als ästhetische Fiktion Autobiographie und Professionsgeschichte
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
370
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3763-2
DOI
10.14361/9783839437636
Warengruppe
1559
BIC-Code
HBTB DSB
BISAC-Code
HIS054000 LIT000000
THEMA-Code
NHTB DSB
Erscheinungsdatum
2018-01-19
Auflage
1
Themen
Arbeit, Kulturgeschichte, Literatur, Kunst
Adressaten
Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Sozialwissenschaft, Psychoanalyse, Architekturgeschichte, Kunstgeschichte sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Autobiographie, Profession, Berufsautobiographie, Professionsautobiographie, Kulturgeschichte, Literatur, Kunst, Sozialgeschichte, Allgemeine Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Kulturwissenschaft

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