100 Jahre Musikvideo

Eine Genregeschichte vom frühen Kino bis YouTube

Von der Pariser Weltausstellung 1900 über Elvis Presley hin zu MTV und der heutigen Generation YouTube – Martin Lilkendey zeichnet erstmals detailliert die ganze Geschichte des Musikvideos in der westlichen Welt nach.

Auf Grundlage einer präzisen Definition des populären Musikkurzfilms sowie vieler Beispiele kann die Einführung eine filmhistorische Klammer zwischen dem frühen Kino und YouTube setzen. Dabei wird deutlich, dass die Geschichte des Musikvideos auch eine Geschichte der Medien ist.

Die präzise Einordnung des Musikvideos als eigenständiges Genre außerhalb des Musikfilms sowie das empirisch-deskriptive Vorgehen erlauben es, viel weiter historisch zurückzuschauen als alle anderen bisherigen wissenschaftlichen Betrachtungen.

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2017-01-23, 194 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3776-2

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Martin Lilkendey

Martin Lilkendey, Universität Koblenz-Landau, Deutschland

... mit Martin Lilkendey

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Ich befasse mich seit mehr als 10 Jahren künstlerisch und wissenschaftlich mit Musikvideos. Vertieft man sich in die Literatur, stößt man sehr schnell an gesetzte Ecken, die wissenschaftlich und historisch höchst fragwürdig und vor allem zu eng sind. Es gibt bis jetzt eigentlich nur Texte zu Musikvideos, die stark an den 80er Jahren kleben und einen Fokus auf die Musikindustrie sowie das Musikfernsehen richten. Das gilt heute mit dem Erfolg von YouTube nicht mehr.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Meine Arbeit verstehe ich als Grundlage für viele wissenschaftliche Disziplinen. Filmgeschichte, Kunstgeschichte, Kulturgeschichte, Medientheorie sind nur einige, die sicherlich ganz neue Zusammenhänge und Impulse erfahren könnten. Aber ich hoffe auch für den nichtwissenschaftlichen Leser einen interessanten Überblick über ein stark unterschätztes sowie höchst erfolgreiches Filmgenre zu bieten. Dabei wird natürlicherweise auch die Popmusikgeschichte beschrieben.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das müssen meiner Ansicht nach andere bewerten. Für mich war meine Arbeit, weil sie absolut authentisch ist, zwingend nötig, um das Musikvideo in seiner historischen Dimension und Bestimmung angemessen zu beschreiben. Ich glaube, das Phänomen gänzlich kompletter und richtiger beschrieben zu haben und wenigstens dadurch eine neue Diskussionsgrundlage geschaffen zu haben. Ich denke, dass mein Ansatz auf jeden Fall eine Möglichkeit ist, das Musikvideo neu zu begreifen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit interessierten Lesern, die sowohl wissenschaftlich als auch einfach nur Liebhaber des Genres sein dürfen. Sehr interessant wäre auch ein rein historischer Diskurs, der sich auf das 20. Jahrhundert bezieht.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Musikvideo ist ein Musikkurzfilm, der identitätsstiftend das letzte Jahrhundert begleitet und ästhetisch mitbestimmt.

»Die Publikation [kann] als eine Bereicherung angesehen werden, da Lilkendey eine Mediengeschichte verfasst hat, die den Musikkurzfilm als eigenständige Gattung stärker ins Blickfeld rückt.«
André Rottgeri, MEDIENwissenschaft, 4 (2017)
»Lesenswert, da [die Arbeit] den an der historischen Entwicklung des Musikvideos Interessierten eine gute Grundlage bietet, sich zu orientieren.«
Kathrin Dreckmann, r:k:m, 19.10.2017
»Martin Lilkendeys Publikation [schärft] den Blick für die historischen und mediengeschichtlichen Zusammenhänge in Bezug auf die Entwicklung des Musikkurzfilms. Dies dürfte letzten Endes nicht nur für die Popular- und Filmmusikforschung, sondern beispielsweise auch für Forscherinnen und Forscher aus den Kulturwissenschaften oder der Soziologie von großem Interesse sein.«
Stefan Drees, www.socialnet.de, 18.09.2017
»Es ist eine faszinierende Reise, auf die einen Martin Lilkendey in seinem lesenswerten und informativen Buch mitnimmt.«
Jörg Jewanski, Das Orchester, 7/8 (2017)
Besprochen in:
www.hhprinzler.de, 26.05.2017, Hans Helmut Prinzler
Autor_in(nen)
Martin Lilkendey
Buchtitel
100 Jahre Musikvideo Eine Genregeschichte vom frühen Kino bis YouTube
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
194
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3776-2
DOI
10.14361/9783839437766
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD AVA AVGP APFA
BISAC-Code
PER004030 MUS020000
THEMA-Code
JBCT AVA AVLP ATF
Erscheinungsdatum
2017-01-23
Auflage
1
Themen
Popkultur, Musik, Film
Adressaten
Studierende und Lehrende der Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Musikkurzfilm, Musikvideo, Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts, Film, Filmgeschichte, Fernsehen, Popmusik, Popkultur, YouTube, Musik, Video, Medienästhetik, Medienwissenschaft

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