Wertewandel in der Kulturellen Bildung

Der globale Wandel, einhergehend mit Ökonomisierung, Migration, Medialisierung und sozialer Spaltung, stellt uns vor gesamtgesellschaftliche Herausforderungen. Er konfrontiert uns mit der zentralen Frage, wie wir unser Zusammenleben künftig gestalten wollen.

Auch die Kulturelle Bildung steht in enger Wechselbeziehung zu den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Sie bildete sich in den 1970er Jahren im kritischen Diskurs zur bisherigen kulturpädagogischen Praxis mit einem eigenen pädagogischen Wertekanon. Ist dieser Wertekanon heute noch relevant? Das Buch reflektiert in diesem Sinne kritisch bisherige Positionierungen im Zuge des gesellschaftlichen Wandels und wirft die Frage nach einer Neupositionierung der Kulturellen Bildung auf.

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2017-09-04, 268 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3813-4

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Susanne Keuchel

Susanne Keuchel, Stiftung Universität Hildesheim, Deutschland

Viola Kelb

Viola Kelb, Universität Köln, Germany

... mit Susanne Keuchel

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

In Zeiten von Ökonomisierung, Globalisierung, Medialisierung und Migration gilt es zu prüfen, ob der in den 70er Jahren entstandene kulturpädagogische Ansatz und Wertekanon der Kulturellen Bildung heute noch relevant ist. Ist angesichts des rasanten gesellschaftlichen Wandels eine Neupositionierung der Kulturellen Bildung notwendig? Oder sind die Grundprinzipien der Kulturellen Bildung wie Selbstbildung, Freiwilligkeit oder Lebensweltorientierung heute noch 1:1 übertragbar?

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet ihr Buch?

Es werden unterschiedliche Facetten des globalen Wandels bezogen auf die kulturelle Bildungspraxis aus nationaler wie internationaler Perspektive reflektiert, unter besonderer Berücksichtigung des Phänomens ›Wertewandel‹. Dabei werden auch unterschiedliche Ansätze der Bildungspraxis in Bezug auf unterschiedliche Zielgruppen und Wertevermittlung aus dem Blickwinkel von Methodik und Fortbildung geprüft, z.B. bezogen auf eine handlungsorientierte Medienpädagogik oder Fragen zur Nachhaltigkeit.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Der Diskurs zum Wertewandel in Kultur und Kultureller Bildung hat just erst national wie international begonnen. Befeuert wird dieser durch die Einbeziehung aktueller Zielgruppen wie Geflüchtete, aber auch Migranten allgemein und der jüngst zu beobachtenden neuen Zunahme an jungen rechtspopulistischen Bevölkerungsgruppen, die neue Fragen zur gesellschaftlichen Transformation aufwerfen: Welche Werte sind in unserer Gesellschaft unverhandelbar und welche sollten neu ausgehandelt

werden?

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit jungen Leuten, die ein Interesse haben, die Zukunft der Gesellschaft, in der sie leben, nachhaltig zu gestalten und zu verändern. Wie sehen das Bildungssystem, die Werte und allgemein tragbare Gesellschaftssysteme der Zukunft aus im Spannungsfeld von Individualisierung und gesellschaftlichem Zusammenhalt?

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch geht der Frage nach, welche Wechselwirkungen die aktuelle gesellschaftliche Transformation auf die Kulturelle Bildung ausübt.

Besprochen in:
www.kultur-bildet.de, 21.09.2017
Kulturpolitische Mitteilungen, 159/4 (2017), Franz Kröger
Autor_in(nen)
Susanne Keuchel / Viola Kelb (Hg.)
Buchtitel
Wertewandel in der Kulturellen Bildung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
268
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3813-4
DOI
10.14361/9783839438138
Warengruppe
1731
BIC-Code
JPQB JNA
BISAC-Code
POL038000 EDU040000
THEMA-Code
JPQB JNA
Erscheinungsdatum
2017-09-04
Auflage
1
Themen
Kultur, Bildung
Adressaten
Kulturpädagogik, Pädagogik, Kulturpolitik, Kunst sowie Praktiker_innen aus der Kulturellen Bildung
Schlagworte
Kulturelle Bildung, Kultur, Pädagogik, Jugendkulturarbeit, Wertewandel, Ökonomisierung, Soziale Spaltung, Fortbildung, Kulturpädagogik, Migration, Flucht, Medialisierung, Zukunft, Bildung, Kulturpolitik, Kulturmanagement

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