Poetik und Poesie der Werbung

Ästhetik und Literarizität an der Schnittstelle von Kunst und Kommerz

Obwohl die meisten Werbetexte, Anzeigen und Poster über ein hohes Maß an Literarizität verfügen, werden diese kommerziellen Formen des Schreibens für gewöhnlich von literarischen Texten abgegrenzt. Medienübergreifend werden in Werbeformen poetogene und narrative Strukturen eingesetzt. Umgekehrt ist Literatur heute ein milliardenschweres Konsumgut - und Literaturproduktion und -rezeption damit zwangsläufig von guter Werbung abhängig.

Der Band versammelt literatur-, kultur- und medienwissenschaftliche Beiträge zur Funktion und Wirkmächtigkeit literarischer Sprache in Werbetexten, zu Literatur als Konsumgut sowie zu Werbung, Konsum und Überredungskunst als literarischen Topoi. Besprochen werden dabei so unterschiedliche Texte wie die TV-Serie »Mad Men«, die Romane von Émile Zola und die Filme Lars von Triers.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. Einleitung

    Seiten 7 - 18
  4. I WERBUNG IN KUNST UND LITERATUR

    Gedichte, so wirksam wie Werbeslogans. Poesie, Werbung und Innovation

    Seiten 21 - 34
  5. Poetik als Werbung. Marketingstrategien und Kunst in Émile Zolas Experimentalroman(en)

    Seiten 35 - 52
  6. Kreativität im Korsett. Nostalgie und Konsumideologie im Fernsehdrama The Paradise

    Seiten 53 - 68
  7. Zwischen Körper und Kapital. Erzählte und erzählende Werbung in Richard Powers Gain

    Seiten 69 - 84
  8. II ÄSTHETIK UND POETIK DER WERBUNG

    Poetik der Provokation. Lars von Trier und die Werbung

    Seiten 87 - 102
  9. "It's Time for Another Revolution". Revolutionität in der Automobilwerbung

    Seiten 103 - 120
  10. Das U(h)rverständnis von Mann und Frau - oder: Die inszenierte "Breitbeinigkeit" geht in Serie. Zur Komik in der Werbeserie am Beispiel der Uhrenmarke IWC

    Seiten 121 - 136
  11. Serendipity. Zufallskreativität in kommerziellen Werbestrategien und in literarischer Gegenwartspoetik

    Seiten 137 - 156
  12. III NARRATIVE DER VERFÜHRUNG

    Von perfektionistischen Superheldinnen, sexualisierten Santas und übermächtigen Schwiegermüttern

    Seiten 159 - 178
  13. "Blow Some My Way!" Darstellungen weiblicher (Un-)Abhängigkeit in Zigarettenwerbung des zwanzigsten Jahrhunderts

    Seiten 179 - 196
  14. Kann man den "Herzschlag eines ganzen Volkes" ausdrücken? Nationale Identitätsentwürfe in der Printwerbung

    Seiten 197 - 216
  15. Eine kreative Wunde. Werbung mit den Medienikonen des 11. September

    Seiten 217 - 236
  16. Autorinnen und Autoren

    Seiten 237 - 242
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15. Dezember 2017, 242 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3826-4

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Martina Allen

Martina Allen, Goethe-Universität Frankfurt, Deutschland

Ruth Knepel

Ruth Knepel, Goethe-Universität Frankfurt, Deutschland

Besprochen in:
Erfurter Hefte zum angewandten Marketing, 55 (2018)
Autor_in(nen)
Martina Allen / Ruth Knepel (Hg.)
Buchtitel
Poetik und Poesie der Werbung Ästhetik und Literarizität an der Schnittstelle von Kunst und Kommerz
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
242
Ausstattung
kart., Klebebindung, 19 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-3826-4
DOI
10.14361/9783839438268
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC JFCA JFFT
BISAC-Code
SOC022000 SOC026000
THEMA-Code
JBCC JBCC1 JBFS
Erscheinungsdatum
15. Dezember 2017
Auflage
1
Themen
Neoliberalismus, Popkultur, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Cultural Studies, Linguistik, Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Medienwissenschaft, Komparatistik
Schlagworte
Werbung, Literarizität, Poetik, Poetologie, Medien, Cultural Studies, Populärkultur, Intermedialität, Intertextualität, Konsumforschung, Rhetorik, Spätkapitalismus, Émile Zola, Lars von Trier, 9/11, Mad Men, Postmoderne, Konkrete Poesie, Serendipität, Popkultur, Literatur, Neoliberalismus, Konsum, Allgemeine Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft

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