Tollste Kunst – Kindliche Ästhetik in der zeitgenössischen Kunst

Ein noch unterschätztes Phänomen in der zeitgenössischen Kunst stellt die kindliche Ästhetik dar. Zwar bezogen sich schon Künstler der Moderne und der Art-brut-Bewegung auf kindliche Zeichensprachen – jedoch unter anderen, kulturkritischen Vorzeichen.

Larissa Kikol zeigt: Kindheit repräsentiert immer auch eine erwachsene Utopie und gilt als Statussymbol – die bildende Kunst entpuppt sich dabei als ein idealer Ort, eine optimierte und stilisierte Kindheit (teuer) in Szene zu setzen. Werkuntersuchungen u.a. von Jonathan Meese, David Shrigley oder Jeff Koons geben Aufschluss über Rezipientenbindung und Kunstmarktmechanismen. Davon ausgehend untersucht die Studie den Stellenwert des Kindlichen unter soziokulturellen Perspektiven.

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2017-02-28, 326 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3843-1

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Larissa Kikol

Larissa Kikol, Berlin, Deutschland

... mit Larissa Kikol

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Eine Untersuchung zum Kindlichen in der modernen und zeitgenössischen Kunst gibt es bis dato in der deutschen Sprache noch nicht. Dabei gibt dieses Thema nicht nur wichtige Erkenntnisse für die Kunstgeschichte, sondern auch für die kulturelle Entwicklung der Bedeutung von Kreativität, Kindheit, Ideenvermittlung und Luxus.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Künstlerbild von Jonathan Meese als ewiges Kind wird anhand von Interviews und Videos erstmalig genau betrachtet. Außerdem finden sich fundierte Werkanalysen der Künstler Jonathan Meese, André Butzer, David Shrigley, Tal R, Günther Förg oder Ernst Ludwig Kirchner in dem Buch wieder. Kritzelzeichnungen – figürliche und abstrakte – sind ein weiterer Schwerpunkt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Über die einzelnen Künstlerpositionen wird viel diskutiert und neue Forschungsliteratur erscheint zu ihnen. Meine Perspektive ist in diesem ausführlichen Sinne aber bisher einmalig, sie soll die Forschung entscheidend bereichern.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit dem Mann, der Kindheitsträume für Erwachsene immer wieder auferstehen lässt und sie bei weitem übertrifft: Steven Spielberg.

5. Ihr Buch in einem Satz:

»Tollste Kunst«, ein Begriff der sprachlich an Jonathan Meese angelehnt ist, beschreibt ein neues Phänomen in der Kunst des 21. Jahrhunderts.

»Eine empfehlenswerte Lektüre für all jene, die sich mit künstlerischen Strategien für einen überbordenden Kunstmarkt auseinandersetzen wollen und speziell mit diesem Phänomen. Der Kunstraum als Spielplatz wird so als berechnete Strategie einiger marktaffiner Künstler entlarvt.«
Spunk Seipel, Portal Kunstgeschichte, 19.09.2017
Besprochen in:
Vier Viertel Kult, Winter 2017
www.textem.de, 24.03.2018, Christoph Bannat
Autor_in(nen)
Larissa Kikol
Buchtitel
Tollste Kunst – Kindliche Ästhetik in der zeitgenössischen Kunst
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
326
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-3843-1
Warengruppe
1582
BIC-Code
AC AB ABA
BISAC-Code
ART015000 ART000000 ART009000
THEMA-Code
AGA AB ABA
Erscheinungsdatum
2017-02-28
Auflage
1
Themen
Ästhetik, Kunst
Adressaten
Kunstwissenschaft, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Kreativitätsforschung sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Zeitgenössische Kunst, Moderne Kunst, Malerei, Zeichnung, Kindheit, Art Brut, Jonathan Meese, David Shrigley, Tal R, André Butzer, Jenny Watson, Marcel Eichner, Gelitin, Kunstmarkt, Strichzeichnung, Kunst, Ästhetik, Kunstgeschichte, Kunstwissenschaft, Kunsttheorie, Jugend

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