Der Gebrauch der Jugendgewaltprävention

Subjektivierungsformen eines Problemdiskurses

Seit jeher nehmen Jugenddiskurse die Gestalt von Problemdiskursen an. Welche spezifische Bedeutung kommt Jugendgewaltprävention dabei zu?

Verena Kuglstatter verknüpft im Anschluss an Michel Foucault Diskursanalyse mit interpretativen Verfahren und zeigt für die Schweiz, wie die Orientierung von Fachkräften Sozialer Arbeit an kriminalpolitischer Programmatik dazu führt, dass Jugendgewalt als ein problematischer und dauerhaft zu bearbeitender Gegenstand diskursiv hervorgebracht wird. Dadurch werden einerseits die Professionen sowie die generationalen Machtverhältnisse legitimiert – andererseits jedoch wird Soziale Arbeit in ihrer Autonomie beschränkt und Jugendlichen werden Möglichkeiten der Partizipation verwehrt.

Open Access

2018-03-27, 246 Seiten
ISBN: 978-3-8394-3898-5
Dateigröße: 2 MB

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Verena Kuglstatter

Verena Kuglstatter, Hamburger Fern-Hochschule, Deutschland

»Dieses Buch [bietet] die Chance, dass die "klassisch" ausgerichtete Leserschaft durch eine andere Brille auf das vielbeschriebene Themenfeld schauen kann und irritiert wird. Und das kann nie schaden!« Gerd Krüger, www.socialnet.de, 13.08.2018
Autor_in(nen)
Verena Kuglstatter
Buchtitel
Der Gebrauch der Jugendgewaltprävention Subjektivierungsformen eines Problemdiskurses
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
246
ISBN
978-3-8394-3898-5
DOI
10.14361/9783839438985
Warengruppe
1729
BIC-Code
JKV JFFE JKSN
BISAC-Code
SOC004000 SOC051000 SOC025000
THEMA-Code
JKV JBFK JKSN
Erscheinungsdatum
2018-03-27
Themen
Gewalt
Adressaten
Soziologie, Erziehungswissenschaften, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Politikwissenschaften
Schlagworte
Diskursanalyse, Jugendgewaltprävention, Soziale Arbeit, Sozialpolitik, Soziale Ungleichheit, Foucault, Macht, Gewalt, Jugend, Schweiz, Kriminalsoziologie, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Soziologie

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