Postmigrantische Visionen

Erfahrungen – Ideen – Reflexionen

Um das Verhältnis zwischen Migration und Gesellschaft neu denken zu können, kehren Marc Hill und Erol Yildiz etablierte Gewissheiten um und beziehen die Erfahrung von Migration mit ein. Ihr Fokus richtet sich auf geteilte Geschichten, aus denen sich die Vielheit des urbanen Zusammenlebens erschließt. Migration wird so zum Ausgangspunkt weiterer gesellschaftlicher Analysen gemacht. Postmigrantische Visionen fungieren als Analysekategorien für soziale Situationen von Mobilität und Diversität, machen Mehrdeutigkeit und marginalisierte Erinnerungen sichtbar, die zentrale gesellschaftliche Verhältnisse artikulieren. Kontrapunktische Ideen werden ins Blickfeld gerückt, ohne jedoch Dominanzverhältnisse und strukturelle Barrieren zu übersehen. Dieser Reader enthält Beiträge u.a. von Wolf-D. Bukow, Naika Foroutan, Wladimir Kaminer, Tunay Önder, Regina Römhild und Mark Terkessidis.

19,99 € *

2018-08-27, ca. 256 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3916-2

Dieser Artikel erscheint am 27. August 2018

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Marc Hill

Marc Hill, Universität Innsbruck, Österreich

Erol Yildiz

Erol Yildiz, Universität Innsbruck, Österreich

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Wir brauchen Visionen, die eine symbolische Wirkung auf die Gesamtgesellschaft haben und sich motivierend auf eine optimistische Haltung zu Migration, Flucht und Vielheit auswirken.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

›Egal was Du denkst, denk das Gegenteil.‹ (Paul Arden) In unserem Reader werden kontrapunktische Ideen ins Blickfeld gerückt. Sind wir nicht alle schon längst mehrheimisch geworden?

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Neue Perspektiven erzeugen blinde Flecken. Postmigrantische Visionen nehmen vor allem die menschliche Mobilität zum Anlass, um über gesellschaftliche Macht- und Dominanzverhältnisse neu nachzudenken.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit dem Schweizer Künstler und Kabarettisten Ursus Wehrli.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Migrant sein ist kein Beruf.

Autor_in(nen)
Marc Hill / Erol Yildiz (Hg.)
Buchtitel
Postmigrantische Visionen Erfahrungen – Ideen – Reflexionen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 256
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3916-2
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFFN JPW
BISAC-Code
SOC007000 POL003000
THEMA-Code
JBFH JPW
Erscheinungsdatum
2018-08-27
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Migration, Zivilgesellschaft
Adressaten
Urbanistik, Medienwissenschaften, Sozialwissenschaften, Soziologie, Politik, Ethnologie, Migrationsforschung, Architektur, Kunstwissenschaften sowie die kreative Berufspraxis und interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Postmigration, Urbanität, Bildung, Postmigrantische Gesellschaft, Postmigrantisches Theater, Migrationserfahrung, Zusammenleben, Migration, Gesellschaft, Zivilgesellschaft, Mobilität, Diversität, Marginalisierung, Politische Soziologie, Soziologie

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