Neue urbane Ordnungen der Migration

Staatsrassismus in der neoliberalen ›Stadt der Vielfalt‹

In Städten ist die (post-)migrantische Gesellschaft verortet. Obwohl Menschen mit (familiären) Migrationsgeschichten große Teile der Stadtbevölkerung stellen – bei Kindern längst in der Mehrheit –, birgt diese Vielfalt keine gleichen Rechte: Gesellschaft und Ökonomie sind von rassistischen Ordnungen geprägt und der Staat ignoriert dies oder trägt durch entsprechende Maßnahmen dazu bei.

Mathias Rodatz zeigt am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main, wie aktuelle städtische Vielfaltspolitiken eine andere, gleichberechtigte Stadt versprechen – und unter neoliberalen Umständen doch ins Leere laufen. Er theoretisiert sie als Politiken transnationaler Stadtbürgerschaft, deren Potenzial zu einer tatsächlichen Herausforderung des Staatsrassismus in der Stadt es noch zu realisieren gilt.

ca. 29,99 € *

2018-10-27, ca. 300 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3921-6

Dieser Artikel erscheint am 27. Oktober 2018

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Mathias Rodatz

Mathias Rodatz, Institut für Humangeographie Frankfurt a.M., Deutschland

Autor_in(nen)
Mathias Rodatz
Buchtitel
Neue urbane Ordnungen der Migration Staatsrassismus in der neoliberalen ›Stadt der Vielfalt‹
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 300
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3921-6
Warengruppe
1725
BIC-Code
JFSG JFFN JFSL
BISAC-Code
SOC026030 SOC007000 SOC031000
THEMA-Code
JBSD JBFH JBSL1
Erscheinungsdatum
2018-10-27
Auflage
1
Themen
Migration, Stadt, Rassismus
Adressaten
Europäische Ethnologie, Humangeographie, Politikwissenschaft, Soziologie sowie in der (kommunalen) Flüchtlingshilfe engagierte Personen
Schlagworte
Migration, Neoliberalismus, Staatsrassismus, Rassismus, Urban Citizenship, Vielfalt, Stadt, Urban Studies, Sozialgeographie, Soziologie

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