Gewerkschaftsmacht und ihre Grenzen

Die ÖTV und ihr Vorsitzender Heinz Kluncker 1964-1982

Die Gewerkschaft »Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr« (ÖTV) und ihr Vorsitzender Heinz Kluncker galten in den 1960er und 1970er Jahren als überaus mächtig: Mit dem legendären zweistelligen Lohnabschluss von 1974 brachten sie sogar Bundeskanzler Willy Brandt in Bedrängnis.

Karl Christian Führers Studie porträtiert die ÖTV und zeigt, wie die Organisation in Tarifverhandlungen und bei Streiks agierte. Politische Rahmenbedingungen wie das ambivalente Verhältnis zur SPD und öffentliche Debatten über den Einfluss der Gewerkschaften werden dabei ebenso berücksichtigt wie der wirtschaftliche und soziale Wandel zwischen 1964 und 1982. Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der deutschen Gewerkschaften und der jungen Bundesrepublik.

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2017-05-08, 652 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3927-8

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Karl Christian Führer

Karl Christian Führer, Leibniz-Universität Hannover, Deutschland

»Karl Christian Führers Studie ist uneingeschränkt zu empfehlen. Sie unterstreicht eindrücklich, wie verdienstvoll und notwendig eine innovative Zeitgeschichte der Gewerkschaften ist.«
Stefan Wannenwetsch, Archiv für Sozialgeschichte, 58 (2018)
»Eine detailreiche Analyse der Tarifpolitik der ÖTV und der Rolle Heinz Klunckers in der Bundesrepublik der 1970er-Jahre.«
Andrea Rehling, H-Soz-u-Kult, 26.04.2018
»Die Studie von Karl Christian Führer leistet einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der bundesdeutschen Gewerkschaftsgeschichte in den 60er und 70er Jahren. Die Aufarbeitung der Quellen und des Forschungsstandes ist beeindruckend.«
Frank Deppe, junge Welt, 12.03.2018
»Das Buch [ist] mit großem Gewinn zu lesen.«
Karl Lauschke, Mitbestimmung, 15.01.2018
»Nicht nur wegen der ausgewogenen Darstellung dieses Arbeitskampfes, sondern auch wegen der Fülle an Einblicken in das Innenleben einer Gewerkschaft ein höchst lesenswertes Buch.«
Werner Bührer, Süddeutsche Zeitung, 05.11.2017
O-Ton: »Was macht Gewerkschaftsmacht?« – Karl-Christian Führer im Gespräch mit Gunter Lange bei ver.di publik im Juni 2017.
http://bit.ly/2hvV44N
»Führer macht die Bedeutung einer sich in den letzten Jahren abzeichnenden Renaissance der Gewerkschaftsgeschichte für die allgemeine Geschichte der Bundesrepublik am Beispiel der ÖTV und ihres langjährigen Vorsitzenden deutlich.«
Sebastian Voigt, www.sehepunkte.de, 17/9 (2017)
»Eine präzise Analyse über eine besondere Ära der Gewerkschaftsgeschichte.«
Gunter Lange, verdi news, 16/11 (2017)
Besprochen in:
Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 105 (2018), Wolfgang Schroeder
Autor_in(nen)
Karl Christian Führer
Buchtitel
Gewerkschaftsmacht und ihre Grenzen Die ÖTV und ihr Vorsitzender Heinz Kluncker 1964-1982
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
652
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3927-8
DOI
Warengruppe
1781
BIC-Code
KCF JPH HBTB
BISAC-Code
BUS038000 POL016000 HIS054000
THEMA-Code
KCF JPH NHTB
Erscheinungsdatum
2017-05-08
Auflage
1
Themen
Politik, Arbeit
Adressaten
Geschichtswissenschaft, Politologie, Soziologie, Wirtschafts- und Sozialgeschichtsforschung sowie Gewerkschaften, gewerkschaftsnahe Einrichtungen und die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Bundesrepublik, Gewerkschaften, Streik, Öffentlicher Dienst, ÖTV, Heinz Kluncker, SPD, Sozialliberale Koalition, Willy Brandt, Arbeit, Politik, Arbeitsökonomie, Politics, Sozialgeschichte, Zeitgeschichte, Politikwissenschaft

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