Schreiben in der Kunst

Amerikanische Künstlertexte der 1960er Jahre

Kaum ein Beitrag zur Minimal und Conceptual Art kommt ohne die Referenz zu den Texten ihrer Künstlerinnen und Künstler aus. Welchen Einfluss hat jedoch die Position des Verfassers oder der Verfasserin auf das Schreiben und die Lektüre?

Ausgehend von Fragestellungen aus der Kunst- und Literaturtheorie zeigt Dorothee Wagner, dass Künstlerinnen und Künstler wie Ad Reinhardt, Robert Morris, Donald Judd, Sol LeWitt, Joseph Kosuth, Dan Flavin, Dan Graham, Yvonne Rainer und Robert Smithson sich auf jeweils unterschiedliche Weise dem Schreiben und Veröffentlichen bedienten: Die Re-Lektüre dieser Texte erlaubt dabei einen Zugang zum Schreiben als künstlerische Strategie wie auch zu Künstlerschriften als Quelle und Material im Allgemeinen.

34,99 € *

2018-02-22, 280 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3943-8

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Dorothee Wagner

Dorothee Wagner, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin, Deutschland

... mit Dorothee Wagner

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Im Schreiben über Kunst ist das Zitieren der Künstler_innen alltägliche Praxis – ihre Aussagen erhalten im Argument meist ein besonderes Gewicht. Die Perspektive im Schreiben wie auch im Moment der Lektüre zu befragen, und zugleich Antworten in den künstlerischen Strategien selbst zu suchen, ist das Anliegen dieses Buches.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Entlang verschiedener Beispiele aus den Jahren 1965 bis 1969 werden künstlerische Herangehensweisen untersucht – von der Auseinandersetzung mit der Kunstkritik über kunsttheoretische Auseinandersetzung und autobiografisches Schreiben bis hin zu essayistischen Ansätzen zwischen Fakt und Fiktion. Der konzentrierte Blick auf die Besonderheiten eines Textes eröffnet ganz neue Perspektiven auf die Bedingungen und Zugänge, die auch für Künstlerschriften ganz allgemein gelten.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Der Band knüpft an Debatten zum Verhältnis von Sprache und Kunst an, zur Geschichtsschreibung und zu kunsthistorischen Bezugssystemen. Hier spielen Künstlertexte als Gegenstand naturgemäß eine zentrale Rolle, die nun erstmals systematisch auf ihre relevanten Besonderheiten hin untersucht werden. Jenseits metatextueller Diskurse zeigt der Blick auf einzelne Beispiele, welche Bedingungen das Schreiben und die Lektüre von Texten im Zusammenhang von Kunst maßgeblich beeinflussen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Literatur-, Musik- oder Theaterwissenschaftler_innen, die in ihrer Arbeit auf ähnliche Phänomene in den Künsten stoßen, mit Archivar_innen und Kurator_innen, die in Sammlungen Kunstobjekte und Texte gleichermaßen betreuen, und natürlich mit Künstlerinnen und Künstlern selbst, die zu Autor_innen im Kontext von Kunst werden.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Künstlerschriften eröffnen ein Spielfeld des Beschreibens, Bedeutens und Begreifens, das im Schreiben wie auch in der Lektüre einer eigenen Logik folgt.

Autor_in(nen)
Dorothee Wagner
Buchtitel
Schreiben in der Kunst Amerikanische Künstlertexte der 1960er Jahre
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
280
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-3943-8
DOI
Warengruppe
1583
BIC-Code
AC ACX ABA
BISAC-Code
ART015020 ART015110 ART009000
THEMA-Code
AGA ABA
Erscheinungsdatum
2018-02-22
Auflage
1
Themen
Kunst, Amerika
Adressaten
Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Philosophie
Schlagworte
Künstlerschriften, Minimal Art, Conceptual Art, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Amerikanische Kunst, Kunsttheorie, Kunst, Amerika, Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, Allgemeine Literaturwissenschaft, Kunstwissenschaft

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