Am Tropf von Big Food

Wie die Lebensmittelkonzerne den Süden erobern und arme Menschen krank machen

Die Weltgesundheitsorganisation schlägt Alarm: Big Food, die multinationale Nahrungsmittelindustrie, ist noch gefährlicher als die Tabak- und Alkoholindustrie. Aggressiv erobern die Konzerne jetzt arme Länder und drängen mangelernährten Müttern und ihren Kindern krankmachendes Junkfood auf – Instantnudeln, Kekse, Chips, überzuckerte Drinks. Die Folge: eine Pandemie der Fettleibigkeit – allein in China starben 2016 1,3 Millionen Menschen an Diabetes. Kein Zweifel: Big Food macht Riesen-Profite auf dem Rücken der Ärmsten. Das muss bekämpft werden – aber wie?

Thomas Kruchem deckt auf, wie Big Food Nothilfe vor seinen Karren spannt und Kritiker mundtot macht; wie die Konzerne UN-Organisationen, Hilfswerke wie Oxfam sowie Wissenschaftler mit Millionen finanzieren. Gegen diese Praktiken von Big Food schlägt er schließlich zehn konkrete politische Maßnahmen vor.

»Thomas Kruchem legt den Finger in offene Wunden. Er hat dort recherchiert, wo die neuen Fronten zwischen Konzernen und Bürgern verlaufen.« (Biraj Patnaik, Führer der indischen Right-to-Food-Campaign und Chefberater am Obersten Gerichtshof)

»Ein beunruhigendes und aufrüttelndes Buch. Es fordert uns alle auf, den skandalösen Geschäftspraktiken der Nahrungs- und Getränkemultis endlich Einhalt zu gebieten.« (Thomas Gebauer, Geschäftsführer von medico international e.V., Mitbegründer der »Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen« und Mitempfänger des Friedensnobelpreises 1997)

»Im postfaktischen Zeitalter braucht die kritische Öffentlichkeit dringend solche Bücher.« (PD Dr. Dr. med. Sabine Gabrysch, stellv. Leiterin des Instituts für Public Health der Universität Heidelberg)

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2017-06-02, 214 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3965-0

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Thomas Kruchem

Thomas Kruchem, freier entwicklungspolitischer Fachjournalist und Autor, Mauer, Deutschland

»Eine messerscharfe Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung im globalen Kontext.«
Benjamin Finger, Betriebskrankenkassen, 1 (2018)
»Thomas Kruchems dechiffrierender Essay ist zornig, schonungslos, entlarvend, imponierend, informationsgesättigt, aufwühlend, alarmierend sowie konstruktiv und dazu noch leserfreundlich – kurz: ein politisches Sachbuch der Extraklasse!«
Winfried Henke, fachbuchjournal, 5 (2017)
»Sehr informativ, sehr lesenswert.«
Cornelia Lehmann, Frauenstimme, 3 (2017)
»Dass dieses Thema nicht nur Einzelne betrifft, sondern ganze Gesellschaften, Länder und Kontinente bedroht, macht Kruchem deutlich. Man wünscht dem Buch viele Leser.«
Felix Stenert, ekz-bibliotheksservice, 36 (2017)
»Das Buch lässt einen am Ende ratlos und wütend zurück. Aber Wut kann nicht nur zerstörerisch, sondern auch produktiv sein.«
Thomas Feltes, Polizei-Newsletter, 8 (2017)
O-Ton: Thomas Kruchem zu Gast bei »Politikum« im WDR 5, 17.8.2017
(http://bit.ly/kruchem-wdr5)
O-Ton: Thomas Kruchem zu Gast bei »Impulse« im SWR 2, 17.8.2017
(http://bit.ly/kruchem-swr2)
»Fundiert, aufschlussreich – lesen!«
Buchkultur, 173 (2017)
Besprochen in:
taz, 24./25.6.2017
Dr. med. Mabuse, 229 (2017)
Ländlicher Raum, 3 (2017)
Gesundheit + Gesellschaft, 9 (2017)
welt-sichten, 10 (2017), Anja Ruf
Kochen ohne Knochen, 29 (3017)
Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit, Rundbrief, 3 (2017)
Autor_in(nen)
Thomas Kruchem
Buchtitel
Am Tropf von Big Food Wie die Lebensmittelkonzerne den Süden erobern und arme Menschen krank machen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
214
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-3965-0
DOI
Warengruppe
1728
BIC-Code
JFFS JFCV GTF
BISAC-Code
POL033000 SOC026000 SOC022000 SOC042000
THEMA-Code
GTQ JBCC4 GTP
Erscheinungsdatum
2017-06-02
Auflage
1
Themen
Globalisierung, Zeitdiagnose, Esskultur, Neoliberalismus
Adressaten
Ernährungswissenschaft, Medizin, Politikwissenschaft, Sozialwissenschaften, Praktiker_innen der Entwicklungszusammenarbeit sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Ernährung, Lebensmittel, Big Food, Lebensmittelkonzerne, Junkfood, Oxfam, Nahrungsmittelindustrie, Übergewicht, Diabetes, Neoliberalismus, Globalisierung, Esskultur, Entwicklungssoziologie, Kapitalismus, Politikwissenschaft

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