Sozialismus & Pädagogik

Verhältnisbestimmungen und Entwürfe

Welche Ansätze bietet sozialistisches Denken angesichts der mannigfaltigen Krise des Kapitalismus für die Pädagogik? Jenseits dogmatischer Festschreibungen und aus interdisziplinären Perspektiven diskutieren die Beiträger_innen des Bandes diese Frage, indem sie die Idee einer sozialistischen Pädagogik kritisch rekonstruieren. Vor dem Hintergrund sowohl historischer Bezüge als auch postkolonialer und feministischer Kritik problematisieren und aktualisieren sie das Verhältnis von Sozialismus und Pädagogik.

ca. 29,99 € *

2018-04-27, ca. 300 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3973-5

Dieser Artikel erscheint am 27. April 2018

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Sebastian Engelmann

Sebastian Engelmann, Universität Tübingen, Deutschland

Robert Pfützner

Robert Pfützner, Potsdam, Deutschland

... mit den Herausgebern

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

In Zeiten von populistischer Agitation in Medien und Politik bedarf es einer engagierten und kritischen Pädagogik, die einen Kontrapunkt zu menschenfeindlichen Positionen darstellt. Die Betonung von Freiheit, Gleichheit und Solidarität in der sozialistischen Pädagogik stellt eine Alternative zu konservativen normativen Begründungen pädagogischen Handelns dar. Wir hoffen, mit diesem Buch eine differenzierte Diskussion emanzipatorischer, sozialistischer Erziehungs- und Bildungskonzepte anregen zu können.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Aus ideologiekritischer, emanzipatorischer, feministischer, postkolonialer und praktischer Perspektive wird eine historisch-systematische Diskussion unterschiedlicher Konzepte sozialistischer Pädagogik geboten, die ein Forschungsfeld neu erschließt. Das Spezifikum des Bandes ist die Brechung der im Band abgebildeten Positionen durch weitere Kommentare, die sich sowohl zum Projekt sozialistische Pädagogik, als auch zu den Beiträgen im Band ins Verhältnis setzen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Buch eröffnet die oftmals lediglich auf die pädagogische Praxis in der DDR und in der Sowjetunion reduzierte Diskussion um sozialistische Pädagogik neu. Es leistet sowohl die produktive Anknüpfung an aktuelle erziehungswissenschaftliche Diskussionen, bietet aber auch neue Perspektiven bildungshistorischer Forschung. Die Frage nach Konzepten einer solidarischen Pädagogik in Zeiten ›regressiver Modernisierung‹ erhält so spannende Impulse.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Wir würden das Buch gern mit interessierten Pädagog_innen, Soziolog_innen, Politikwissenschaftler_innen und allen anderen Menschen diskutieren, die sich mit emanzipatorischer Pädagogik auseinandersetzen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Jenseits dogmatischer Festschreibungen und aus interdisziplinären Perspektiven diskutieren die Beiträger_innen des Bandes die Frage danach, was sozialistische Ideen in der aktuellen Krise des Kapitalismus für die Pädagogik bedeuten.

Autor_in(nen)
Sebastian Engelmann / Robert Pfützner (Hg.)
Buchtitel
Sozialismus & Pädagogik Verhältnisbestimmungen und Entwürfe
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 300
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3973-5
Warengruppe
1571
BIC-Code
JNA JPF
BISAC-Code
EDU040000 EDU016000 POL042000
THEMA-Code
JNA JNB JPF
Erscheinungsdatum
2018-04-27
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Politik, Bildung
Adressaten
Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Sozialphilosophie sowie Praktiker_innen im Bildungswesen
Schlagworte
Sozialismus, Pädagogik, Bildung, Erziehung, Demokratie, Gesellschaft, Politik, Bildungstheorie, Bildungsgeschichte, Politische Ideologien, Geschichte des 20. Jahrhunderts

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