Kritischer Kannibalismus

Eine Genealogie der Literaturkritik seit der Frühaufklärung

Literaturkritik ist ein grausames Geschäft: Bücher werden gnadenlos verrissen, während einige Autoren ihrerseits den Tod des Kritikers herbeifantasieren. Diese Triebkräfte der Literaturkritik lassen sich – ausgehend von Walter Benjamins These, dass der Kritiker ein Kannibale sei – als diskursive Praktiken in der Literaturkritik der Moderne nachzeichnen, die bis auf den ›Stammvater‹ der deutschsprachigen Literaturkritik Christian Thomasius zurückreichen.

Christoph Schmitt-Maaß untersucht die barbarischen und archaischen Ursprünge der Literaturkritik, die bereits seit den Anfängen der Aufklärung als anthropologische Konstanten die Text- und Selbstdeutung motivieren.

ca. 39,99 € *

2018-11-27, ca. 370 Seiten
ISBN: 978-3-8376-3989-6

Dieser Artikel erscheint am 27. November 2018

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Christoph Schmitt-Maaß

Christoph Schmitt-Maaß, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland

Autor_in(nen)
Christoph Schmitt-Maaß
Buchtitel
Kritischer Kannibalismus Eine Genealogie der Literaturkritik seit der Frühaufklärung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 370
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-3989-6
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB HBTB DSA
BISAC-Code
LIT000000 HIS054000 LIT006000
THEMA-Code
DSB NHTB DSA
Erscheinungsdatum
2018-11-27
Auflage
1
Themen
Kulturgeschichte, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte sowie Praktiker_innen im Bereich der Literaturproduktion und -kritik
Schlagworte
Literaturkritik, Medienwissenschaft, Diskursanalyse, Walter Benjamin, Marcel Reich-Ranicki, Anthropologie, Literaturwissenschaft,
Frühaufklärung, Moderne

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