Kritischer Kannibalismus

Eine Genealogie der Literaturkritik seit der Frühaufklärung

Literaturkritik ist ein grausames Geschäft: Bücher werden gnadenlos verrissen, während einige Autoren ihrerseits den Tod des Kritikers herbeifantasieren. Diese Triebkräfte der Literaturkritik lassen sich – ausgehend von Walter Benjamins These, dass der Kritiker ein Kannibale sei – als diskursive Praktiken in der Literaturkritik der Moderne nachzeichnen, die bis auf den ›Stammvater‹ der deutschsprachigen Literaturkritik, Christian Thomasius, zurückreichen.

Christoph Schmitt-Maaß untersucht die barbarischen und archaischen Ursprünge der Literaturkritik, die bereits seit den Anfängen der Aufklärung als anthropologische Konstanten die Text- und Selbstdeutung motivieren.

39,99 € *

2018-12-12, 380 Seiten
ISBN: 978-3-8394-3989-0
Dateigröße: 7.19 MB

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Christoph Schmitt-Maaß

Christoph Schmitt-Maaß, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland

»Eine fundierte Quelle und ein Nachschlagewerk mit weiterführender Unterstützung für die philologische Beschäftigung mit diesem Thema.«
Peter Dahms, OpernInfo Berlin, 09.03.2019
Besprochen in:
www.literaturkritik.de, 06.02.201
Vier Viertel Kult, Frühling (2019)
Autor_in(nen)
Christoph Schmitt-Maaß
Buchtitel
Kritischer Kannibalismus Eine Genealogie der Literaturkritik seit der Frühaufklärung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
380
Ausstattung
13 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8394-3989-0
DOI
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB HBTB DSA
BISAC-Code
LIT000000 HIS054000 LIT006000
THEMA-Code
DSB NHTB DSA
Erscheinungsdatum
2018-12-12
Themen
Kulturgeschichte, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte sowie Praktiker_innen im Bereich der Literaturproduktion und -kritik
Schlagworte
Literaturkritik, Medienwissenschaft, Diskursanalyse, Walter Benjamin, Marcel Reich-Ranicki, Anthropologie, Literaturwissenschaft,
Frühaufklärung, Moderne

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