Storytelling für Museen

Herausforderungen und Chancen

Gleichgültig, wie spannend ein Thema ist: Die Art der Vermittlung entscheidet darüber, ob es verstanden wird. Museen stehen dabei vor einem grundlegenden Dilemma: Sie müssen einerseits wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, andererseits ihre Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Eine Lösung für dieses Problem bietet Storytelling – eine Kommunikationstechnik, die Inhalte mit Hilfe von klassischen Erzählmustern vermittelt.

Andrea Kramper beleuchtet anhand von Erkenntnissen aus der Museologie sowie den Kognitions- und Kommunikationswissenschaften die Herausforderungen und das Potenzial des Storytellings und zeigt, wie Museen hiervon profitieren können.

19,99 € *

2017-09-04, 140 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4017-5

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Andrea Kramper

Andrea Kramper, Bielefeld, Deutschland

... mit Andrea Kramper

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Es ging mir darum zu zeigen, was Storytelling für Museen attraktiv macht und wo die Schwierigkeiten in seiner Anwendung liegen. Denn Storytelling birgt großes Potenzial für Museen, aber es gibt viele Vorbehalte und Missverständnisse gegenüber der Erzähltechnik. Mein Ziel ist es das zu ändern. Im Buch widme ich mich daher den Fragen: Was ist Storytelling und woher kommt es? Und wie können Museen es nutzen?

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Mein Buch verbindet die theoretische Perspektive auf Storytelling mit einem Blick auf die Möglichkeiten seiner Praxisanwendung. Mein Ansatz ist dabei interdisziplinär mit Bezug auf Literatur-, Kommunikations- und Kognitions-, sowie Museumswissenschaften. Zum einen will ich zeigen, was Storytelling ausmacht. Zum anderen geht es mir darum insbesondere die Skepsis gegenüber Erzähltechniken im Museumsbereich zu thematisieren.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Bisher befassen sich vor allem Kognitions- und Kommunikationswissenschaften mit Storytelling. Aber auch die Museumswissenschaften, insbesondere im angloamerikanischen Bereich debattieren zunehmend seine Relevanz. Storytelling wird hier als Mittel gesehen um das Verständnis für Inhalte zu erhöhen, aber auch um die Partizipation zu fördern und Museen durch die Einbeziehung unterschiedlicher Erzählperspektiven offener zu gestalten.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit all jenen, die sich für die Bedeutung von Kommunikation im zeitgenössischen Museum interessieren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Was ist Storytelling, warum ist es sinnvoll und wie können Museen durch Erzähltechniken ihre Inhalte verständlicher und partizipativer gestalten.

Besprochen in:
https://austria-forum.org, 12.11.2017, Helga-Maria Wolf
Public Marketing, 5 (2018)
Mitteilungen, 54 (2018)
Autor_in(nen)
Andrea Kramper
Buchtitel
Storytelling für Museen Herausforderungen und Chancen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
140
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-4017-5
DOI
10.14361/9783839440179
Warengruppe
1786
BIC-Code
GM
BISAC-Code
BUS100000 ART059000
THEMA-Code
GLZ
Erscheinungsdatum
2017-09-04
Auflage
1
Themen
Kultur, Museum, Kulturmanagement, Bildung
Adressaten
Museums- und Kulturmanagement, Kulturmarketing und -politik sowie Praktiker_innen des Museumsmanagements, der Ausstellungskonzeption, Vermittlung und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Schlagworte
Storytelling, Museum, Public Relations, Kommunikation, Kultur, Kulturvermittlung, Wissensvermittlung, Kulturmanagement, Museumsmanagement, Museumspädagogik

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