Topografische Leerstellen

Ästhetisierungen verschwindender und verschwundener Dörfer und Landschaften

Dörfliche und ländliche Räume werden in den Medien häufig als verschwindende oder aber längst verschwundene Lebenswelten erzählt und markiert – sei es aufgrund demografischer, ökonomischer, politischer und/oder soziokultureller Krisen und Transformationen.

Die Beiträge des Bandes zeigen: Die durch das Verschwinden verursachten Leerstellen in sozialen, symbolischen und topografischen Zusammenhängen fordern sowohl die individuelle als auch die kollektive Erinnerung und Imagination heraus. Sie evozieren ästhetisierende Darstellungsweisen, welche die jeweiligen Dörfer und Landschaften erinnern und archivieren, reflektieren und mitunter auch neu erfinden.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Vorwort

    Seiten 9 - 10
  4. Topografische Leerstellen

    Seiten 11 - 50
  5. Von Wüstungen und Lost Villages

    Seiten 53 - 66
  6. Die Kartierung der Gemeinschaft

    Seiten 67 - 86
  7. Netzraumtopografie

    Seiten 87 - 102
  8. Landschaft verschwindet - was bleibt?

    Seiten 103 - 118
  9. Leere Landschaften

    Seiten 119 - 142
  10. Landschaftsästhetik - Landschaftsentwicklung

    Seiten 143 - 160
  11. Verschwinden und Erscheinen

    Seiten 161 - 184
  12. »Dieses Dorf schwand von der Erde hinweg, ohne daß man zu sagen weiß, wie?«

    Seiten 187 - 198
  13. Zurück zur Natur

    Seiten 199 - 214
  14. »Ich stülpe am Dorfrand die grünen Kelchblätter um, damit sie das Dorf nicht zudecken«

    Seiten 215 - 236
  15. Vom utopischen zum memorialen Chronotopos

    Seiten 237 - 250
  16. Verschwundene dörfliche Lebenswelten im Kinderbuch

    Seiten 251 - 268
  17. Demontagen, Umwidmungen, Neu-Inszenierungen

    Seiten 269 - 290
  18. »Was wäre gewesen, wenn nichts gewesen wäre?« Die Wende als Verwandlung in Patrick Hofmanns Roman Die letzte Sau

    Seiten 291 - 308
  19. Der verschwundene Berg

    Seiten 309 - 330
  20. Wann kommt die Flut?

    Seiten 331 - 346
  21. Moderne Zeiten und gallische Dörfer

    Seiten 349 - 368
  22. Armutszeugnisse für die Erinnerungskultur!

    Seiten 369 - 380
  23. Dem Verschwinden begegnen

    Seiten 381 - 394
  24. Wogen der Flut

    Seiten 395 - 410
  25. Filmische Konstruktionen des verschwundenen Dorfs im türkischen Post-Ye?ilçam-Kino

    Seiten 411 - 432
  26. Der Mann mit der DV-Kamera

    Seiten 433 - 442
  27. Das filmische Off als markierte Leerstelle

    Seiten 443 - 460
  28. Autorinnen und Autoren

    Seiten 461 - 468
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44,99 € *

2018-04-16, 468 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4051-9

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Martin Ehrler

Martin Ehrler, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Deutschland

Marc Weiland

Marc Weiland, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Deutschland

Besprochen in:
https://hallespektrum.de, 28.06.2018
Forum Wohnen und Stadtentwicklung, 4 (2018)
Autor_in(nen)
Martin Ehrler / Marc Weiland (Hg.)
Buchtitel
Topografische Leerstellen Ästhetisierungen verschwindender und verschwundener Dörfer und Landschaften
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
468
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-4051-9
DOI
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB JFD APFA HBTB
BISAC-Code
LIT000000 PER004030 HIS054000
THEMA-Code
DSB JBCT ATF NHTB
Erscheinungsdatum
2018-04-16
Auflage
1
Themen
Raum, Film, Kulturgeschichte, Kunst, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft, Kunstwissenschaft, Landschaftsgestaltung und -architektur, Soziologie, Geschichtswissenschaft
Schlagworte
Dorf, Landschaft, Ländlichkeit, Raum, Ästhetik, Literatur, Film, Kunst, Kulturgeschichte, Allgemeine Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft

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