Ontomedialität

Eine medienphilosophische Perspektive auf die aktuelle Neuverhandlung der Ontologie

Im Zeitalter des sogenannten »Anthropozäns« werden wir Zeugen einer ontologischen Verschiebung: Die modernen Grenzziehungen zwischen Kultur und Natur, Subjekt und Objekt sowie die Vorstellung einer Welt, die aus unabhängigen Entitäten besteht, werden in der aktuellen Umbruchskonfiguration weitreichend destabilisiert. So ist die »Krise« der Moderne auch als eine »Krise« des Seins zu lesen, die die Möglichkeit eines (Anders-)Werdens relationaler Welt/en eröffnen könnte. Aus einer medienphilosophischen Perspektive fragt Lisa Handel danach, wie dieses Aufsprengen der Seinsontologie von der Frage der Medialität her zu denken und situieren ist. Ontomedialität ist »Kartenkunde und Reisebericht« einer Welt, in der Medialität und Ontologie je schon implodiert und ununterscheidbar geworden sind.

39,99 € *

2019-02-20, 420 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4059-9
Dateigröße: 2.94 MB

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Lisa Handel

Lisa Handel, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland

Autor_in(nen)
Lisa Handel
Buchtitel
Ontomedialität Eine medienphilosophische Perspektive auf die aktuelle Neuverhandlung der Ontologie
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
420
ISBN
978-3-8394-4059-9
DOI
Warengruppe
1521
BIC-Code
JFD HP HBCF7
BISAC-Code
SOC052000 PHI043000
THEMA-Code
JBCT QD QDHR7
Erscheinungsdatum
2019-02-20
Themen
Medien, Technik
Adressaten
Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Philosophie, Technikphilosophie, Science and Technology Studies, Medienkulturwissenschaft
Schlagworte
Relationale Ontologie, Digitale Technologien, Materialität, Deleuze, Whitehead, Anthropozän, Cyberkapitalismus, Medien, Medienphilosophie, Medientheorie, Poststrukturalismus, Medienwissenschaft, Philosophie

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