Feministische Theorie und Kritische Medienkulturanalyse

Ausgangspunkte und Perspektiven

Welches Potenzial hat feministische Wissensproduktion für die kritische Medienforschung? In gegenwärtigen Medienkulturen sind die gesellschaftlich stets umkämpften Prozesse der Herstellung, Legitimierung, aber auch Transformation von Macht- und Herrschaftsverhältnissen unübersehbar mit medialen Repräsentationen, Technologien und Praktiken des Medienhandelns verwoben.

Der Band stellt wegweisende Beiträge feministischer Theoriebildung (u.a. von Adrienne Rich, bell hooks, Donna Haraway und Judith Butler) vor, die von ausgewiesenen Autor_innen in ihrer Bedeutung für eine gesellschaftstheoretisch fundierte Medienforschung gewürdigt werden.

39,00 € *

1. September 2020, 566 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4084-7

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Tanja Thomas

Tanja Thomas, Eberhard Karls Universität Tübingen, Deutschland

Ulla Wischermann

Ulla Wischermann, Goethe Universität Frankfurt a.M., Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Reprints feministischer Texte werden aktualisierend zum Ausgangspunkt der Diskussion von Herausforderungen in gegenwärtigen Medienkulturen: Der Band befördert das kollektive Gedächtnis über feministische Gesellschaftstheorie und -kritik, er zeigt feministische Theorien als Teil kritischer Medienforschung und die emanzipatorischen Potenziale von feministischer Forschung – im Fokus stehen die politische Relevanz feministischer Theorien und deren Nutzen für Critical Media Studies.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Zwei Quellen, die aus der Erfahrung feministischer Politik und Kämpfe erkenntnistheoretische wie (wissenschafts-)politische Interventionen formuliert und eine machtkritische Infragestellung sozialer Positionierungen, Prozesse und Verhältnisse inspiriert haben, sind jedem Beitrag zugeordnet. Ausgewiesene Autor*innen diskutieren diese Quellen – organisiert in den Kapiteln: Ausgangspunkte feministischen Denkens, Öffentlichkeit und Privatheit, Erfahrung und Subjektivität und Feministische Politiken.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Feministische Theorie und kritische Medienkulturanalyse im Kontext reflexiver Wissenschaft und Emanzipationsvision zusammenzubringen, ist neu und aktuell. Deutlich wird, wie Interventionen im Feld der Analyse medienkultureller Praktiken, Phänomene und Prozesse aussehen können. Dies ermöglicht einen Blick auf kommunikations- und medienwissenschaftliche male- und mainstream-Forschung, in der genderorientierte und queere intersektionale, postkoloniale, Aspekte und Erkenntnisse deutlich zu kurz kommen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Als Lektüre- und Diskussionsstoff mit Studierenden und Doktorand*innen der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Und mit wissenschaftspolitisch interessierten Journalistinnen und Journalisten sowie Medienexpert*innen – denn da das Buch einen explizit gesellschaftskritischen Ansatz verfolgt, für den feministische Theorie und Aktivismus gemeinsame Ausgangspunkte sind, ist es besonders geeignet für produktive Kontroversen in der scientific community und einer an Medien interessierten Öffentlichkeit.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Unser Buch bietet würdigende wie reflektierende Relektüren feministischer Texte als Ausgangspunkt für gegenwärtige Medienkulturanalyse und Gesellschaftskritik.

Autor_in(nen)
Tanja Thomas / Ulla Wischermann (Hg.)
Buchtitel
Feministische Theorie und Kritische Medienkulturanalyse Ausgangspunkte und Perspektiven
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
566
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung
ISBN
978-3-8376-4084-7
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD JFSJ
BISAC-Code
SOC052000 SOC032000
THEMA-Code
JBCT JBSF
Erscheinungsdatum
1. September 2020
Auflage
1
Themen
Geschlecht, Medien
Adressaten
Medienwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Kulturwissenschaft, Soziologie, Gender Studies
Schlagworte
Gender Media Studies, Feministische Theorie, Kritische Medienforschung, Medienkultur, Macht, Herrschaft, Repräsentation, Medien, Gender, Medientheorie, Gender Studies, Medienästhetik, Medienwissenschaft, Geschlecht

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