Die Stadtbrache als »terrain vague«

Geschichte und Theorie eines unbestimmten Zwischenraums in Literatur, Kino und Architektur

Die Brachfläche hat längst ihren Ruf als städtebauliches Ärgernis verloren und ist zu einem Hoffnungs- und Möglichkeitsraum für neue Formen urbanen Lebens avanciert. Im Rahmen dieser Neubewertung spielte sowohl in der Architekturtheorie als auch in Literatur und Kunst der französische Begriff des terrain vague eine entscheidende Rolle.

Dennoch ist bei der Betrachtung der Stadtbrache die Geschichte des in der französischen Romantik und Moderne verankerten Begriffs bisher übersehen worden. Dieser Band liefert daher eine historische und systematische Untersuchung des Konzepts des terrain vague.

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2017-09-11, 334 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4095-3

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Jacqueline Maria Broich

Jacqueline Maria Broich, Universität zu Köln, Deutschland

Daniel Ritter

Daniel Ritter, Universität zu Köln, Deutschland

... mit den Herausgebern

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Auf dem Boden der verschiedensten Erfahrungen, die Städter_innen mit Brachflächen gemacht haben, lässt sich der Lebensraum Stadt, seine Entwicklung, Praxis und Wahrnehmung, besser verstehen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es eröffnet einen Blick in die Geschichte der literarischen, fotografischen und filmischen Darstellung von Brachflächen und verknüpft dabei die Fäden unterschiedlicher Sichtweisen auf die Stadt, wie die architektonische, soziologische oder auch ökologische.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Im Kontext von De- und Reurbanisierung sowie partizipativer Stadtentwicklung ist (und bleibt) die Brache ein umkämpfter Hoffnungsraum.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die sich – in den unterschiedlichsten Spielarten – gern auf Brachflächen herumtreiben!

5. Ihr Buch in einem Satz:

Unser Buch untersucht die ästhetische Dimension von Stadtbrachen und versucht, die vielen Facetten ihrer theoretischen Beschreibung zu systematisieren.

»Was diese Studie auch für Laien interessant macht, ist die Herleitung des Unterfangens mit Beispielen aus Literatur, Film und Architektur.«
Thomas Koppenhagen, Luxemburger Tageblatt, 5 (2018)
Buchtitel
Die Stadtbrache als »terrain vague« Geschichte und Theorie eines unbestimmten Zwischenraums in Literatur, Kino und Architektur
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
334
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-4095-3
DOI
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB JFD JFSG
BISAC-Code
LIT000000 SOC052000 HIS054000 SOC026030
THEMA-Code
DSB JBCT JBSD
Erscheinungsdatum
2017-09-11
Auflage
1
Themen
Medien, Kulturgeschichte, Stadt, Literatur
Adressaten
Stadtgeographie, Stadtplanung, Stadtsoziologie, Stadtgeschichte, Architekturtheorie, Architekturgeschichte, Literaturwissenschaft, Kultur- und Medienwissenschaften, Ästhetik, Phänomenologie, Raumtheorie, Urbanistik
Schlagworte
Brache, Stadt, Frankreich, Literatur, Film, Kino, Französische Romantik, Urbanistik, Medien, Allgemeine Literaturwissenschaft, Mediengeschichte, Urban Studies, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft

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