Praktiken medialer Transformationen

Übersetzungen in und aus dem digitalen Raum

Die Grenzen zwischen analogen und digitalen Medien sind längst durchlässig geworden. Dieser Band versammelt literatur- und medienwissenschaftliche Zugänge, die Übersetzungen in und aus dem digitalen Raum beschreibbar machen und aus einer (medien-)kulturellen Perspektive reflektieren. Die Beiträge fokussieren ästhetische und künstlerische Wechselwirkungen zwischen analogen und digitalen Medienphänomenen sowie Aspekte der Partizipation und Konvergenz in der Medienrezeption und -produktion. Dabei werden sowohl spezifische mediale Formen (etwa Motion Graphics, Memes oder Gedichte) als auch kulturelle Praktiken (etwa Ausstellungen, Techniken des Lesens und Schreibens oder Fankultur) diskutiert.

26,99 € *

2018-09-13, ca. 214 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4114-5
Dateigröße: ca. 11.24 MB

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Johannes C. P. Schmid

Johannes C. P. Schmid, Universität Hamburg, Deutschland

Andreas Veits

Andreas Veits, Universität Hamburg, Deutschland

Wiebke Vorrath

Wiebke Vorrath, Universität Hamburg, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Die Medienkultur des 21. Jahrhunderts ist durch Prozesse der Digitalisierung und der Wechselwirkung zwischen analogen und digitalen Medienangeboten geprägt. Eine Unterscheidung zwischen genuinen On- und Offline-Phänomenen wird zunehmend schwieriger. Die Frage stellt sich, welchen Einfluss die Allgegenwärtigkeit des Digitalen sowie die Grenzverwischung zwischen Produktion und Rezeption auf bestehende kulturelle und ästhetische Praktiken haben – und welche neuen Verfahren dadurch entstehen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Untersucht werden Wahrnehmungs- und Aneignungsprozesse von medialen Formen (etwa memes, Filme oder Gedichte) und kulturellen Praktiken (wie Lese- und Schreibtechniken oder von Fankultur), die als audiovisuelle, literarische und diskursive Praktiken medialer Transformationen gefasst werden. Die medien-kulturelle Perspektive verdeutlicht, dass sich Übersetzungen zwischen analog/digital, online/offline, live/mediatisiert sowie privat/öffentlich als reziproke, zirkuläre Prozesse vollziehen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Angeknüpft wird an Diskussionen des Wandels der consumer zu einer participatory culture und damit werden Fragen nach Konzepten von Interaktion und Partizipation sowie Kollektivität und Individualität in der Mediennutzung weiterverfolgt. Dabei werden Grenzbereiche zwischen digitalen und analogen Medien sowie Prozesse der Übersetzung an diesen Schnittstellen ausgelotet. So leistet der Band einen Beitrag zum Forschungsfeld des medialen Übersetzens in virtuellen, digitalen Räumen der Gegenwart.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Das Buch bietet eine fruchtbare Diskussionsgrundlage für alle Medien- und Literaturwissenschaftler*innen, die an Themenbereichen wie ›Digitalität‹, ›Übersetzungsprozessen‹ oder ›Medienkultur‹ interessiert sind.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch untersucht aktuelle Transformationsprozesse zwischen analogen und digitalen Räumen und befragt sie im Hinblick auf den Wandel von User-Praktiken.

Buchtitel
Praktiken medialer Transformationen Übersetzungen in und aus dem digitalen Raum
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 214
ISBN
978-3-8394-4114-5
DOI
10.14361/9783839441145
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD
BISAC-Code
SOC052000
THEMA-Code
JBCT1
Erscheinungsdatum
2018-09-13
Themen
Medien, Internet
Adressaten
Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Mediale Transformation, Digitalität, Transmedialität, Remediation, Übersetzung, Digitale Medien, Rahmung, Internet, Medien, Medienästhetik, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft

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