Heroes – Repräsentationen des Heroischen in Geschichte, Literatur und Alltag

Herakles, Milicianas, Widerstandskämpferinnen, Road Heroes: Heldentum, Widerstand und Martyrium sind feste Bestandteile der Kultur. Ihre gesellschaftspolitische Aktualität und Relevanz macht Heldinnen und Helden zu Repräsentantinnen ihrer jeweiligen Epoche. Als Figuren der Übertreibung und Subversion bilden sie Werte, Ziele und Krisen überdeutlich ab. Ob reale Gestalten oder fiktive Figuren – in ihrer Vorbildfunktion bieten sie eine große Bandbreite an individuellen Identifikationsmöglichkeiten.

Dieser Band vereinigt ein interdisziplinäres Spektrum von Kulturanalysen, die Funktionen und Wirkungen von Heldinnen und Helden an aktuellen und historischen Beispielen vorstellen, hinterfragen und in die geschichtlichen Zusammenhänge stellen.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Zur Einführung

    Helden 2.0

    Seiten 11 - 20
  4. Zur Genese der Gewalt der Helden

    Seiten 21 - 40
  5. Die Sakralisierung des Individuums

    Seiten 41 - 66
  6. Kriegsheld_innen

    Fotogene Heldinnen

    Seiten 69 - 90
  7. Das fragile Geschlecht der Kriegsheldin

    Seiten 91 - 126
  8. »Jüdische Kriegshelden« im Ersten Weltkrieg

    Seiten 127 - 146
  9. Zwischen Abwehr und Reifizierung

    Seiten 147 - 170
  10. Remember Vukovar

    Seiten 171 - 190
  11. Figuren des politischen Widerstands im 20. Jahrhundert

    The making of national heroes in contemporary Croatia

    Seiten 193 - 218
  12. Helden, Widerstand und Alltag

    Seiten 219 - 246
  13. Von Dissidenten und Deserteuren an der ethnischen Front

    Seiten 247 - 268
  14. Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)

    Seiten 269 - 292
  15. Historische Figuren: Die Geschichte der Gegenwart

    Tells Sprung

    Seiten 295 - 316
  16. Stefan Fadinger

    Seiten 317 - 340
  17. »So wahr i dá Huatárá z'Ágáthá bin«

    Seiten 341 - 358
  18. Der frühmittelalterliche König - ein Held?

    Seiten 359 - 382
  19. Bohemund von Tarent

    Seiten 383 - 404
  20. Intersektionale Figurenanalysen in Literatur und Film

    Heroik und ihre Subversion

    Seiten 407 - 424
  21. Nikos Kazantzakis und seine Helden

    Seiten 425 - 442
  22. Heroes

    Seiten 443 - 456
  23. Open End

    Seiten 457 - 472
  24. Graf Dracula - Ein Held?

    Seiten 473 - 496
  25. »So würde ich gerne sein, darf es aber nicht«

    Seiten 497 - 512
  26. (Super-)Held_innen für Kinder

    Seiten 513 - 528
  27. Alltagsheld_innen als Wegzeiger der Veränderung

    Eine Sehnsucht nach Freiheit

    Seiten 531 - 552
  28. Life begins at the end of your comfort zone

    Seiten 553 - 566
  29. »They should have been famous!«

    Seiten 567 - 580
  30. Wirkungsmacht per Tastendruck

    Seiten 581 - 598
  31. Autorinnen und Autoren

    Seiten 599 - 606
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49,99 € *

2018-06-20, 606 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4115-8

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Johanna Rolshoven

Johanna Rolshoven, Karl-Franzens-Universität Graz, Graz, Österreich

Toni Janosch Krause

Toni Janosch Krause, Karl-Franzens-Universität Graz, Graz, Österreich

Justin Winkler

Justin Winkler, Universität Basel, Schweiz

... mit den Herausgeber_innen

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Wir wollten wissen, was an den Heldinnen und Helden dran ist – den außergewöhnlichen und denen des Alltags –, denen wir in Medien und Filmen beinahe täglich begegnen. Wir, Wissenschaftler_innen aus verschiedener Disziplinen und unterschiedlichen Alters, haben uns die Aufgabe gestellt, Heldinnen und Helden in der geschichtlichen Tiefe und mit aktuellen Bezügen zu porträtieren.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch bietet keine übergreifende Theorie des Heldischen, sondern beschreibt, wie Menschen jeden Geschlechts und unterschiedlichen Alters zu Helden werden, wie Heldentum zugeschrieben und hergestellt wird und wie fließend in diesem der Übergang zu Leichtsinn und Verbrechertum ist.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Neunundzwanzig Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Disziplinen und verschiedenen Nationen spiegeln nicht eine einheitliche Forschungsdebatte, sondern geben Einblick in ihre Reflexionen an konkreten Fällen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Die Herausgeber_innen diskutieren am liebsten mit jungen, neugierigen Wissenschaftler_innen in Ausbildung über die in diesem Buch vorgestellten Themen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Annäherung an die scheinbar bekannte, in ihren Facetten unvermutet vielfältige und widersprüchliche Erscheinung des Heldischen.

»Wer sich [...] mit den einzelnen Aspekten der verschiedenen Beiträge beschäftigen und diese weiterdenken will, wird hier sehr kluge Perspektiven und Ansätze finden.«
Maja Bächler, H-Soz-Kult, 24.10.2018
Besprochen in:
erwachsenenbildung, 2 (2019), Hans Jürgen Luibl
Buchtitel
Heroes – Repräsentationen des Heroischen in Geschichte, Literatur und Alltag
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
606
Ausstattung
kart., Klebebindung, 22 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-4115-8
DOI
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC JFSJ DSB
BISAC-Code
SOC022000 SOC032000 LIT000000
THEMA-Code
JBCC JBSF DSB
Erscheinungsdatum
2018-06-20
Auflage
1
Themen
Kultur, Gewalt, Geschlecht
Adressaten
Cultural Studies, Kulturanthropologie, Soziologie, Literaturwissenschaft, Geschichte, Theologie, Slawistik, Visual Studies
Schlagworte
Helden, Kultur, Geschlecht, Macht, Gewalt, Cultural Studies, Gender Studies, Allgemeine Literaturwissenschaft, Popkultur, Kulturwissenschaft

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