Fake Fotos

John Heartfields Fotomontagen in populären Illustrierten

»Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Medien« – so lautet eine Feststellung Niklas Luhmanns. In der Tat werden unsere Wahrnehmung und unser Wissen von den wichtigsten zeitgenössischen Massenmedien strukturiert.

Vera Chiquets Studie zu den zwischen 1930 und 1938 entstandenen Fotomontagen des deutschen Künstlers John Heartfield (1891–1968) macht den Stellenwert deutlich, den die damals technisch gerade erst möglich gewordene fotografische Manipulation in den Illustrierten Zeitungen – das zentrale Leitmedium in der Zeit der Machtergreifung durch Hitler – hatte. Sie zieht hinsichtlich des thematischen Potpourris und des Schwerpunktes auf Fotografie Vergleiche mit heutigen elektronischen Informationsportalen und zeigt, dass Fake News kein Phänomen ausschließlich des 21. Jahrhunderts sind.

ca. 34,99 € *

2018-06-27, ca. 240 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4144-8

Dieser Artikel erscheint am 27. Juni 2018

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Vera Chiquet

Vera Chiquet, Universität Basel, Schweiz

Autor_in(nen)
Vera Chiquet
Buchtitel
Fake Fotos John Heartfields Fotomontagen in populären Illustrierten
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 240
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-4144-8
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD AJ ACX
BISAC-Code
PHO005000 ART015110 SOC052000
THEMA-Code
JBCT AJ AGA
Erscheinungsdatum
2018-06-27
Auflage
1
Themen
Medien, Kunst, Fotografie
Adressaten
Mediensoziologie, Mediengeschichte, Kunstsoziologie, Kunstgeschichte
Schlagworte
John Heartfield, Fotomontage, Adolf Hitler, Weimarer Republik, Massenmedien, Illustrierte Medien, Fotografie, Medien, Kunst, Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, Medienästhetik, Popkultur, Medienwissenschaft

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