Radiopoetik des sozialistischen Realismus

Sowjetische Autor_innen zwischen individuellem und kollektivem Sprechen

Ist das Radio das neue Medium der Literatur? Das fragen Ende der 1920er Jahre sowjetische Schriftsteller, die an ihrem wichtigsten literarischen Projekt, dem sozialistischen Realismus, arbeiten. Die Herausforderung einer universellen Literatursprache führt zu einer völlig neuen Poetik: zur Radiopoetik. Diese hat jedoch, so zeigt Oxana Monteiro, fatale Folgen für den Schriftsteller und sein Schaffen. Denn je mehr er versucht, das individualistische Schreiben zu Gunsten eines kollektiven elektroakustischen Sprechens zu überwinden, desto stärker wird er zum Beschwörer einer politischen, quasi sakralen Macht, die – vom Radio unterstützt – unsichtbar und allgegenwärtig agiert.

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2018-01-19, 258 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4161-5

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Oxana Monteiro

Oxana Monteiro, Universität Konstanz, Deutschland

Autor_in(nen)
Oxana Monteiro
Buchtitel
Radiopoetik des sozialistischen Realismus Sowjetische Autor_innen zwischen individuellem und kollektivem Sprechen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
258
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4161-5
DOI
10.14361/9783839441619
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB JFD
BISAC-Code
LIT000000 LIT004110 SOC052000
THEMA-Code
DSB JBCT
Erscheinungsdatum
2018-01-19
Auflage
1
Themen
Religion, Literatur, Politik, Medien
Adressaten
Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft
Schlagworte
Radio, Literatur, Sozialistischer Realismus, Sowjetunion, Medien, Kultur, Religion, Allgemeine Literaturwissenschaft, Slavistik, Medienästhetik, Religionswissenschaft, Literaturwissenschaft

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