Philosophie des Designs

Obwohl Design heute alle Bereiche unseres Lebens prägt, ist das Thema in der Philosophie bislang eher stiefmütterlich behandelt worden. Dieser Band möchte die Debatte um die Relevanz und den Sinn von Design innerhalb wie außerhalb der Philosophie befördern.

Die pointierten und meinungsfreudigen Beiträge von knapp 20 namhaften Philosoph_innen stecken das Diskursfeld einer philosophischen Designtheorie neu ab – eine Tour d'Horizon und schon jetzt ein Standardwerk.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 22
  2. Inhaltsverzeichnis

    Seiten 23 - 26
  3. Beiwort

    Seiten 27 - 32
  4. 1.1 Thoreaus Cottage. Eine Philosophie der Gestaltung

    Seiten 33 - 52
  5. 1.2 Archäologie des Designs. Zur Philosophie einer Genealogie der Gestaltung

    Seiten 53 - 72
  6. 1.3 Das Zeug zur Macht – Bemerkungen zum Design als Modernisierung von Kompetenz

    Seiten 73 - 92
  7. 1.4 Designphilosophie des Postfuturismus. Zum Mythos der Virtualität

    Seiten 93 - 124
  8. 1.5 Design zwischen Konstruktivismus und Realismus

    Seiten 125 - 140
  9. 1.6 Design und Kunst – eine philosophische Geschichte ihres Verhältnisses in der Moderne

    Seiten 141 - 162
  10. 1.7 Kunst und Design? Kunst oder Design!

    Seiten 163 - 184
  11. 1.8 Funktionen und Zwecke

    Seiten 185 - 212
  12. 1.9 Zum erweiterten Designbegriff

    Seiten 213 - 228
  13. 1.10 Philosophisches Deuten und entwerfendes Gestalten Ein Versuch mit Paul Valérys »Eupalinos«-Dialog

    Seiten 229 - 242
  14. 1.11 Design ist unterwegs. Design als dialektischer Prozess von Gestaltung und Entstaltung

    Seiten 243 - 258
  15. 1.12 Do it again! Zur Philosophie des iterativen Designs

    Seiten 259 - 272
  16. 1.13 »I« »N« »F« »O« »S« sortieren oder Grundsätzliches zum Graphikdesign

    Seiten 273 - 298
  17. 1.14 gráphein. Zur Materialität des Grafischen in algorithmischen Kulturen. Ein Essay

    Seiten 299 - 306
  18. 1.15 Philosophische Ästhetik & Design

    Seiten 307 - 326
  19. 1.16 Design oder: Von Reiz des Nutzlosen

    Seiten 327 - 340
  20. 1.17 Die Transformation des Designs durch sachferne Kriterien

    Seiten 341 - 360
  21. 1.18 Philosophie und kritische Theorie des Designs

    Seiten 361 - 382
  22. 1.19 Kritische Philosophie des Designs

    Seiten 383 - 406
  23. 1.20 The Next Big Step in Design Theory

    Seiten 407 - 448
  24. Literaturverzeichnis

    Seiten 449 - 460
  25. Abbildungsverzeichnis

    Seiten 461 - 463
  26. Impressum

    Seite 464
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34,99 € *

2020-02-11, 464 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4187-5

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Daniel Martin Feige

Daniel Martin Feige, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Deutschland

Florian Arnold

Florian Arnold, Universität Heidelberg und Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Deutschland

Markus Rautzenberg

Markus Rautzenberg, Folkwang Universität der Künste, Essen, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Design ist im Alltag omnipräsent und wird vermehrt auch in Politik und Forschung als wichtige Kraft entdeckt. Die Philosophie beginnt sich seit einigen Jahren vor allem aus folgendem Grund verstärkt mit dem Design zu beschäftigen: Die Grundfragen ästhetischer Theorie, politischer Praxis und selbst der Anthropologie zeigen sich in einem neuen Licht, wenn man sie ausgehend vom Design noch einmal stellt. Das Buch bringt dazu dezidiert den deutschen Diskussionsstand auf den Punkt, indem es 20 namhafte Philosoph_innen versammelt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Anders als die Designtheorie und -forschung geht es dem Buch um eine dezidiert philosophische Perspektive. In diesem Sinne beantworten die Beiträge fragen wie: Was ist Design? Wie ist die Ästhetik des Designs im Kontrast zur Ästhetik der Kunst zu bestimmen? In welcher Weise und inwieweit ist Design politisch? Was könnten Kriterien und Logiken der Kritik von Designpraktiken sein?

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Exemplarisch lässt sich das anhand der philosophischen Ästhetik erläutern. Sie ist in der Tradition vor allem von Fragen einer Philosophie der Kunst dominiert gewesen. Noch die jüngeren Debatten um die Logik und Struktur ästhetischer Erfahrung sind selten ausgehend vom Design gedacht worden. Die Herausforderung des Designs für die Ästhetik lässt sich wie folgt umreißen: Was könnte Ästhetik heißen, wenn sie nicht länger von autonomen Kunstwerken sondern ausgehend von funktionalen Gebrauchsgegenständen gedacht wird?

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Nicht allein mit Kolleg_innen aus verschiedenen wissenschaftlichen Fachkulturen, sondern auch und gerade auch mit Designer_innen. Die Qualität theoretischer Positionen muss sich auch daran bemessen lassen, ob sie die Praxis derjenigen, die sie beschreibt, auch aus deren Perspektive aufschlussreich in den Blick nimmt.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Design aus der Perspektive philosophischer Debatten – und philosophische Debatten aus der Perspektive des Designs.

»Eine lohnenswerte Lektüre für Studierende und Lehrende der Philosophie, der Ästhetik und des Design, da sie einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Konturierung einer jungen Teildisziplin leistet.«
Marcel Remme, www.lehrerbibliothek.de, 22.03.2020
Buchtitel
Philosophie des Designs
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
464
Ausstattung
kart., Klebebindung
ISBN
978-3-8376-4187-5
DOI
Warengruppe
1585
BIC-Code
AK HPN
BISAC-Code
DES008000 PHI001000
THEMA-Code
AK QDTN
Erscheinungsdatum
2020-02-11
Auflage
1
Themen
Ästhetik, Design, Architektur
Adressaten
Philosophie, Design, Kunstwissenschaft, Soziologie, Philologie
Schlagworte
Philosophie, Design, Kunst, Ästhetik, Digitalisierung, Moderne, Architektur

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